Zuschuss

National Cyber Hubs

EU-weite Förderung zum Aufbau und zur Stärkung nationaler Cyber Hubs mit modernster Infrastruktur und Kapazitäten zur Erkennung, Analyse und Weitergabe von Cyber-Bedrohungsinformationen. Anträge bis 28.05.2026 möglich.

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
09.12. - 28.05.2026
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Fördersumme: 2.000.000 €

Förderziel

Aufbau oder Stärkung nationaler Cyber Hubs als zentrale Anlaufstellen zur Sammlung, Analyse und Weitergabe von Cyber-Bedrohungsdaten sowie zur operativen Koordination mit anderen öffentlichen und privaten Akteuren auf nationaler und grenzüberschreitender Ebene.

Förderfähige Ausgaben

  • Vorbereitende Aktivitäten
  • Kooperation mit Stakeholdern
  • Betriebskosten
  • Beschaffung von Infrastruktur und Tools

Antragsberechtigt

  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Erfolgreiche Teilnahme an der Joint Procurement Action
  • Benennung oder Etablierung als National Cyber Hub durch den Mitgliedstaat

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Antragsformular Standard (DEP)
  2. Ownership Control Declaration
  3. Ernennungsbeschluss der Mitgliedstaaten

Beschreibung

Die EU-weite Initiative zur Förderung nationaler Cyber Hubs zielt darauf ab, zentrale Anlaufstellen mit modernster Infrastruktur und Kapazitäten für die Erkennung, Analyse und Weitergabe von Cyber-Bedrohungsinformationen aufzubauen oder zu stärken. Öffentlich-rechtliche Einrichtungen oder staatlich beauftragte Stellen in den EU-Mitgliedstaaten, die als National Cyber Hub benannt bzw. etabliert sind, können eine Förderung in Höhe von bis zu 2.000.000 € beantragen. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der Joint Procurement Action sowie die formelle Benennung durch den jeweiligen Mitgliedstaat. Förderfähige Ausgaben umfassen vorbereitende Aktivitäten, die Kooperation mit relevanten Stakeholder:innen, Betriebskosten sowie die Beschaffung von Infrastruktur und spezialisierten Tools. Die Antragsfrist endet am 28. Mai 2026, 17:00 CET.

Mit dem Zuschuss sollen hochprofessionelle Cyber Hubs entstehen, die als Clearing-Houses funktionieren: Sie sammeln und aggregieren Daten zu Cyber-Bedrohungen, wenden state-of-the-art Technologien wie Künstliche Intelligenz und Automatisierungsprozesse an und stellen so allen beteiligten Akteur:innen – von CSIRTs über ISACs bis hin zu kritischen Infrastrukturen – zeitnahe und standardisierte Warnungen zur Verfügung. Durch die operative Vernetzung auf nationaler und grenzüberschreitender Ebene wird eine effektive Cyber-Solidarität gewährleistet. Interessierte Einrichtungen reichen das Standard-Antragsformular (DEP), eine Ownership Control Declaration sowie den Ernennungsbeschluss des Mitgliedstaats über die E-Förderplattform ein.

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