Nebenan angekommen
Engagementfonds für multikulturelle Nachbarschaften in Thüringen: unkomplizierte finanzielle Unterstützung von Projekten zur Integration und Begegnung. Einzelförderung bis 1.500 €; Anträge bis 30.11.2026 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Der Engagementfonds „nebenan angekommen“ fördert Ideen, die eine gut funktionierende multikulturelle Nachbarschaft in Thüringen stärken, Vorurteile und Sprachbarrieren abbauen sowie Wissen und Verständnis füreinander aufbauen. Vertrauen wird durch Begegnung in Stadtteilen und auf dem Land geschaffen.
Förderfähige Ausgaben
- Aufwandsentschädigungen nach dem Ehrenamtsstärkungsgesetz
- Fahrtkosten nach dem Thüringer Reisekostengesetz
- Honorare (max. 300 € brutto/Person/Tag)
- Öffentlichkeitsarbeit (Plakate, Flyer etc.)
- Sachkosten (Büromaterial, Mieten, Lernmaterialien)
Antragsberechtigt
- Interessenverbände und sonstige Vereine
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
- Stiftungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz/Wirkung in Thüringen
- Einzelpersonen sind von der Förderung ausgeschlossen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
Beschreibung
Der Engagementfonds „nebenan angekommen“ unterstützt in Thüringen wirkende Vereine, Verbände, kirchliche und religiöse Institutionen, Stiftungen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts dabei, multikulturelle Nachbarschaften zu stärken. Ziel ist es, Vorurteile und Sprachbarrieren abzubauen, Begegnungsräume zu schaffen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Dabei reicht die Förderung unkompliziert und unbürokratisch bis zu 1.500 € pro Projekt. Anträge können bis zum 30. November 2026 eingereicht werden, wobei die Mittel bis zum Jahresende verbraucht werden müssen. Einzelpersonen sind ausgeschlossen, Projektverantwortliche müssen ihren Sitz oder ihre Wirkung in Thüringen nachweisen.
Gefördert werden beispielhaft Aufwandsentschädigungen nach dem Ehrenamtsstärkungsgesetz, Fahrtkosten nach dem Thüringer Reisekostengesetz, Honorare (maximal 300 € brutto pro Person und Tag), Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit (Plakate, Flyer) sowie Sachkosten wie Büromaterial, Mieten und Lernmaterialien. Mit dieser Förderung werden interkulturelle Kochabende, Stadtteilrallyes, Sprach- und Lernpatenschaften oder Kulturworkshops möglich. Die finanzielle Unterstützung schafft Vertrauen durch direkte Begegnungen – ob in der Großstadt oder im ländlichen Raum – und leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur demokratischen Teilhabe.
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