Ökokonto und Flächenpool für Ausgleichsmaßnahmen
Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft betreibt in Westfalen-Lippe Ökokonten und Flächenpools für den naturschutzrechtlichen Ausgleich von Bauvorhaben. Vorhabenträger und Landwirte erhalten planungs- und ausgleichssichere Flächenlösungen. Anträge und Informationsmaterial stehen fortlaufend zur Verfügung.
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Förderkriterien
Förderziel
Bereitstellung und dauerhafte Sicherung von Ausgleichsflächen für naturschutzrechtliche Eingriffe durch Bau- und Infrastrukturvorhaben sowie Förderung ökologischer Maßnahmen in der Kulturlandschaft Westfalen-Lippe.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Regionale Lage in Westfalen-Lippe
- Tätigkeit als Vorhabenträger oder Landwirt im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Flächenmeldebogen
- Lageplan der Ausgleichsfläche
- Kontaktinformationen der Ansprechpersonen
Bewertungskriterien
- Eignungsbewertung der Ökokontoflächen
- Ökologisches Ausgleichsdefizit
Beschreibung
Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft bietet in Westfalen-Lippe ein Ökokonto und einen Flächenpool für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen an. Ziel dieses kontinuierlich verfügbaren Zuschussprogramms ist die Bereitstellung und dauerhafte Sicherung von Ausgleichsflächen, um Eingriffe durch Bau- und Infrastrukturvorhaben fachgerecht auszugleichen und die Kulturlandschaft nachhaltig zu stärken. Förderberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen, insbesondere Vorhabenträger:innen (z. B. Bauherr:innen, Kommunen, Planungsbüros) und Landwirt:innen, die Flächen zum Ausgleich nutzen oder dauerhaft bereitstellen möchten. Voraussetzung ist die regionale Lage in Westfalen-Lippe und die Tätigkeit im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung. Die Bewertung erfolgt anhand der Eignung der Ökokontoflächen sowie des ökologischen Ausgleichsdefizits.
Interessierte können jederzeit Anträge stellen und Flächen einbuchen, wobei Planungs- und Ausgleichssicherheit im Vordergrund stehen. Die Stiftung unterstützt bei der Erstellung von Flächenmeldebögen und Lageplänen sowie der Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Langfristig gesicherte Zusatzeinkommen und die Möglichkeit, Flächen in der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zu belassen, gehören zu den Vorteilen für Landwirt:innen, während Vorhabenträger:innen durch Zeitflexibilität und reduzierte Suchkosten profitieren. Ökologisch sinnvolle Maßnahmen können gebündelt umgesetzt werden, sodass Lebensräume sich bereits vor dem Eingriff entwickeln. Weiterführende Informationen und das erforderliche Informationsmaterial stehen fortlaufend auf der Webseite der Stiftung zur Verfügung.
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