Position beziehen – Handlungsfähig bleiben: Selbstverständnis und Haltung in der Gedenkstättenpädagogik
Intensive Fortbildung für Multiplikator*innen in der Gedenkstättenpädagogik zur Reflexion von Haltung, Positionierung und Handlungsoptionen angesichts rechtsextremer und antisemitischer Angriffe.
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Förderkriterien
Förderziel
Stärkung des Selbstverständnisses und der pädagogischen Haltung von Gedenkstättenmitarbeiter*innen, schulischen Lehrkräften und außerschulischen Multiplikator*innen, um in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben und Position gegen Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus zu beziehen.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Multiplikator*innen im Bereich Gedenkstättenpädagogik
- Anmeldung bis 06.02.2026
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Online-Anmeldeformular
- AGB der EJBW
- Datenschutzerklärung
Beschreibung
Die Fortbildung „Position beziehen – Handlungsfähig bleiben: Selbstverständnis und Haltung in der Gedenkstättenpädagogik“ wendet sich an Multiplikator:innen, die in Gedenkstättenarbeit, schulischer und außerschulischer historisch-politischer Bildung aktiv sind. Vom 27. Februar bis 1. März 2026 in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar werden Methoden zur Reflexion eigener Motive und pädagogischer Positionierungen vermittelt. Angelehnt an das Konzept „Verunsichernde Orte“ setzen sich die Teilnehmenden mit aktuellen Herausforderungen auseinander: Wie lassen sich rechtsextreme und antisemitische Angriffe sowie Geschichtsrevisionismus in Lernsettings thematisieren? In interaktiven Übungen und Expert:innen-Gesprächen werden gesellschaftliche Veränderungen analysiert, Reflexions- und Handlungsräume eröffnet und Strategien zur Stärkung demokratischer Grundwerte entwickelt. Die Zusammenarbeit mit dem Fritz Bauer Institut Frankfurt am Main sowie die Anerkennung als Lehrer:innenfortbildung bei der Hessischen Lehrkräfteakademie vertiefen die fachliche Einbettung.
Das Angebot richtet sich an Gedenkstättenmitarbeiter:innen, Lehrkräfte aller Fachrichtungen und außerschulische Multiplikator:innen mit Interesse an NS-Geschichtsvermittlung. Die Teilnahmegebühr von 260 EUR (ermäßigt 210 EUR) umfasst Vollpension und Unterkunft im Doppelzimmer. Eine Anmeldung ist bis zum 6. Februar 2026 ausschließlich über das Online-Formular möglich; erforderliche Dokumente sind die AGB der EJBW und die Datenschutzerklärung. Mit dem gezielten Blick auf individuelle Haltung und kollektive Verantwortung fördert diese Weiterbildung das Selbstverständnis pädagogischer Akteur:innen und stärkt deren Kompetenz, in herausfordernden Situationen für Vielfalt und historische Wahrheit einzutreten.
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