Zuschuss

Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung fördert bundesweit zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzen, mit Fokus auf kleine Projekte in kleinstädtischen, ländlichen und strukturschwachen Regionen. Anträge sind jederzeit möglich.

Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt/Demokratie

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Fördersumme: bis zu 2.500 € pro Projekt
Förderquote: 100%
Nur für gemeinnützige Organisationen

Förderziel

Förderung kleiner, wirkungsorientierter Projekte, die für demokratische Werte, den Schutz von Minderheiten und Menschenrechte eintreten und rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entschlossen entgegentreten, insbesondere in Regionen mit geringem staatlichen Förderangebot.

Förderfähige Ausgaben

  • Reisekosten
  • Lebensmittel
  • Sachmittel (Materialien, Raummieten)
  • Druckkosten und Öffentlichkeitsarbeit
  • Honorare
  • Mehr anzeigen

Antragsberechtigt

  • Gemeinnützige Organisationen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Rechtsfähige und gemeinnützige Organisation oder Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • Initiativen ohne Gemeinnützigkeit müssen einen gemeinnützigen Träger zur Antragstellung beauftragen

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Satzung
  2. Freistellungsbescheid
  3. aktueller Registerauszug

Bewertungskriterien

  • Haltung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
  • Stärkung demokratischer Kultur und Schutz von Minderheiten
  • Konkrete Wirkung vor Ort
  • Fokus auf kleinstädtische, ländliche und strukturschwache Regionen
  • Empowerment der Zielgruppe und Aufbau solidarischer Netzwerke

Beschreibung

Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt bundesweit gemeinnützige Organisationen, Körperschaften des öffentlichen Rechts und lokal verankerte Initiativen, die sich entschieden gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Mit einem klaren Fokus auf kleinstädtische, ländliche und strukturschwache Regionen fördert die Stiftung wirkungsorientierte Vorhaben, die demokratische Kultur stärken, den Schutz von Minderheiten gewährleisten und Menschenrechte verteidigen. Pro Projekt können bis zu 2.500 € als 100-%-Zuschuss beantragt werden – ideal, um niedrigschwellige Aktionen, Bildungsworkshops oder Solidaritätsnetzwerke zu realisieren, die andernfalls kaum Förderungspotenzial hätten. Die unkomplizierte Antragsstellung und schnelle Entscheidungsprozesse (ca. 4–6 Wochen) erlauben es, aktuelle Herausforderungen flexibel anzugehen und einen spürbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten.

Gefördert werden Ausgaben wie Reisekosten, Sach- und Druckmittel, Honorare, anteilige Personalkosten (bis zu 50 % Arbeitgeber:innen-Brutto), Lebensmittel sowie Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit, Versicherungen und Sicherheitsmaßnahmen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag ist die rechtsfähige Gemeinnützigkeit oder die Kooperation mit einer gemeinnützigen Trägerorganisation sowie Nachweise in Form von Satzung, Freistellungsbescheid und Registerauszug. Die Stiftung legt großen Wert auf Praxisnähe und Expertise der Antragstellenden vor Ort sowie auf konkrete Wirkungsperspektiven: Projekte sollten nicht nur thematisch gegen menschenfeindliche Ideologien positioniert sein, sondern auch Empowerment, Selbstorganisation und solidarische Netzwerke fördern. Dank fortlaufender Fördermöglichkeiten können engagierte Initiativen jederzeit einen Beitrag leisten, um demokratische Werte in Regionen zu verankern, in denen staatliche Unterstützung häufig begrenzt ist.

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