Zuschuss

REGIO AKTIV – Vertiefung schulischer und außerschulischer Berufsorientierung in Form begleiteter betrieblicher Praktika (PRAXIS BO)

Wenn Sie als Bildungsträger oder Träger der Jugendhilfe junge Menschen ab Klassenstufe 7 bei betrieblichen Praktika begleiten, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Komplex
Region: Sachsen-Anhalt
Projektdauer: 36 Monate
Nur für gemeinnützige Organisationen

Förderziel

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt Bildungsträger und Träger der Jugendhilfe im Rahmen des Programms "REGIO AKTIV" aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), um den Berufsorientierungsprozess der Jugendlichen zu fördern und ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalaufwendungen
  • Sachkosten

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Kauf von abschreibungspflichtigen Ausrüstungsgegenständen
  • Abschreibungen
  • Provisionszahlungen
  • Freiwillige Leistungen an das Personal

Antragsberechtigt

  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt
  • Antragsberechtigt als Bildungsträger oder anerkannte Träger der freien Jugendhilfe

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektbeschreibung
  2. Finanzierungsplan
  3. Nachweis der Fördervoraussetzungen

Bewertungskriterien

  • Fachliche Eignung
  • Qualität des Projektkonzeptes
  • Zu erwartende Ergebnisse
  • Effizienz des Projektes

Beschreibung

REGIO AKTIV – Vertiefung schulischer und außerschulischer Berufsorientierung in Form begleiteter betrieblicher Praktika (PRAXIS BO) ist ein innovatives Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt, das darauf abzielt, den Übergang junger Menschen ab Klassenstufe 7 in die Arbeitswelt nachhaltig zu unterstützen. Dieses Programm richtet sich an Bildungsträger:innen sowie anerkannte Einrichtungen der freien Jugendhilfe, die durch begleitete betriebliche Praktika den Berufsorientierungsprozess fördern wollen. Mittels Zuschüssen aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) werden Personalaufwendungen und Sachkosten finanziert, sodass die beteiligten Träger in der Lage sind, individuelle Konzepte zur Vorbereitung, Betreuung und Reflexion umzusetzen. Die kontinuierliche Begleitung von Teilnehmenden ermöglicht es, frühzeitig realistische Einblicke in betriebliche Abläufe zu gewinnen und somit die Weichen für eine erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche zu stellen.

Im Rahmen dieses Förderprogramms werden gezielte Maßnahmen zur individuellen Vorbereitung der Teilnehmenden auf betriebliche Praktika intensiviert. Dabei spielen die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, die Unterstützung bei der Einwerbung passender Praktikumsplätze sowie die systematische Reflexion der Lernergebnisse eine zentrale Rolle. Zudem werden die erworbenen Kompetenzen im Berufswahlpass dokumentiert und der Transfer in den neuen Praktikumsbetrieb organisiert. Diese maßgeschneiderten Begleitangebote tragen dazu bei, die Berufschancen der Jugendlichen signifikant zu verbessern. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss, wobei die Höhe des Zuschusses vom Umfang der zuwendungsfähigen Ausgaben abhängig ist. Durch die Projektlaufzeit von 36 Monaten wird ein langfristiger Begleitprozess gewährleistet, der Raum für flexible und bedarfsorientierte Maßnahmen bietet.

Der Ansatz dieses Programms unterstreicht die Bedeutung einer regionalen Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik und stärkt die Kooperation zwischen Schulen, Betrieben und Jugendhilfeeinrichtungen in Sachsen-Anhalt. Durch die praxisnahe Vorbereitung und intensive Betreuung werden junge Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung nachhaltig gefördert. Zudem schafft das Programm mit den Beteiligten einen direkten Kontakt zur praktischen Arbeitswelt, sodass Unternehmen die Möglichkeit erhalten, potenzielle Auszubildende kennenzulernen und frühzeitig in den Auswahlprozess einzubinden. Diese eng verzahnte Zusammenarbeit wirkt nicht nur der regionalen Arbeitsmarktintegration entgegen, sondern fördert auch die Chancengleichheit und Vielfalt im Berufsleben. Das Förderprogramm bildet somit einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Ausbildungsperspektiven und zur langfristigen Stabilisierung des regionalen Arbeitsmarktes.

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