Preis / Auszeichnung

Reisestipendium der Karl-Gerold-Stiftung

Reisestipendium zur Fortbildung journalistischer Nachwuchskräfte für selbst konzipierte Reise- und Rechercheprojekte in Deutschland und Europa. Gefördert werden Reisekosten in der Regel bis 2.000 EUR (in Ausnahmefällen bis 3.000 EUR). Anträge schriftlich per Post mit Exposé jeweils bis Ende Februar und Ende August.

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Fördersumme: bis 2.000 EUR (in Ausnahmefällen bis 3.000 EUR)

Förderziel

Förderung der Fortbildung journalistischer Nachwuchskräfte durch Reisestipendien für eigenständig konzipierte Reise- und Rechercheprojekte.

Förderfähige Ausgaben

  • Reisekosten

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Volontariat innerhalb der letzten drei Berufsjahre oder freie journalistische Tätigkeit innerhalb der letzten fünf Berufsjahre
  • Schriftlicher Förderantrag mit strukturiertem Exposé und Kurzfassung
  • Tabellarischer Lebenslauf, Lichtbild und Nachweis von Veröffentlichungen

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Förderantrag (formlos)
  2. Strukturiertes Exposé
  3. Kurzfassung des Exposés
  4. Tabellarischer Lebenslauf
  5. Lichtbild
  6. Angaben zur Kontoverbindung
  7. Kopien bisheriger Veröffentlichungen
  8. Ggf. Einverständniserklärung des Arbeitgebers

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt und originelle Reiseidee
  • Offenheit für entdeckende Beobachtungen
  • Thematischer Schwerpunkt und journalistische Fragestellung

Beschreibung

Die Karl-Gerold-Stiftung stellt ein Reisestipendium zur Verfügung, das journalistische Nachwuchs­kräfte bei eigenständig konzipierten Reise- und Recherchevorhaben in Deutschland sowie mit Schwerpunkt Europa unterstützt. Mit Förderbeträgen von in der Regel bis zu 2.000 EUR (in Ausnahmefällen bis zu 3.000 EUR) werden ausschließlich Reisekosten bezuschusst, um innovative Fragestellungen und unvoreingenommene Beobachtungen vor Ort zu ermöglichen. Die Ausschreibung richtet sich an Volontär:innen und Jungjournalist:innen innerhalb der ersten drei Berufsjahre nach abgeschlossenem Volontariat sowie an freiberufliche Journalist:innen in den ersten fünf Berufsjahren. Bewertet werden insbesondere der Innovationsgehalt und die Originalität der Reiseidee, die thematische Tiefe der journalistischen Fragestellung und die Offenheit für entdeckende Beobachtungen entlang der Reiseroute.

Eine Bewerbung erfolgt schriftlich per Post zu den Stichtagen Ende Februar und Ende August und umfasst einen formlosen Förderantrag mit strukturiertem Exposé sowie einer Kurzfassung des Projekts (maximal eine Seite). Ergänzend sind ein tabellarischer Lebenslauf, Lichtbild, Angaben zur Kontoverbindung und Kopien bisheriger Veröffentlichungen einzureichen; bei bestehendem Arbeitsverhältnis ist gegebenenfalls eine Einverständniserklärung des Arbeitgebenden beizufügen. Die Exposéstruktur beinhaltet einen prägnanten Titel, Ausgangssituation, Recherchefragen, geplante Route inklusive Zeitrahmen, potenzielle Gesprächspartner:innen und eine detaillierte Kostenschätzung. Die Jury aus Fach­expert:innen entscheidet auf Basis dieser Unterlagen über die Vergabe der Stipendien und legt besonderes Augenmerk auf den fachlichen Mehrwert und die praktikable Umsetzbarkeit der Projektidee.

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