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Zuschuss

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Erkrankungen im Rahmen der europäischen Partnerschaft ERDERA

Bundesweiter EU-gekoppelter Zuschuss zur Förderung transnationaler und multidisziplinärer Forschungsverbünde zur Aufklärung bisher ungelöster Fälle seltener genetischer und nicht-genetischer Erkrankungen. Ideenskizzen bis 12.02.2026 möglich.

Gesundheit

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
23.01. - 12.02.2026 Frist abgelaufen
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU, Deutschland (bundesweit)
Unternehmensgröße: KMU und Start-ups
Förderquote: 50% - 100%
Projektdauer: 36 Monate

Förderziel

Ziel der Förderrichtlinie ist, durch exzellente transnationale Verbundforschung die diagnostische Aufklärung ungelöster Fälle seltener genetischer und nicht-genetischer Erkrankungen voranzutreiben und neue Werkzeuge für Diagnostik und Therapie zu entwickeln.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalaufwendungen
  • Sachkosten
  • Reisekosten
  • Investitionen

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Interventionelle klinische Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten
  • Projekte zu rein neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer
  • Förderung von seltenen Infektionskrankheiten und seltenen Krebsarten

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Transnationale Verbünde mit mindestens vier Partnern aus vier verschiedenen Ländern
  • Multidisziplinäre Kooperation zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen
  • Einbindung von Patientinnen und Patienten nach FAIR-Prinzipien
  • Partner schließen schriftliche Kooperationsvereinbarung ab

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektskizze für Ideenskizze (Januar 2026)
  2. Ausführliche Projektbeschreibung (Full-Proposal) nach Aufforderung
  3. Absichtserklärungen von Kollaborationspartnern
  4. Lebensläufe der Projektbeteiligten
  5. Förmlicher Förderantrag easy-Online
  6. Detaillierter Finanzierungsplan
  7. Ausführliche deutschsprachige Vorhabenbeschreibung
  8. Verwertungsplan
  9. Ressourcen- und Meilensteinplanung

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt und Exzellenz des Projekts
  • Anwendungspotenzial und Verwertungsstrategie
  • Qualität und Effizienz der Umsetzung
  • Einbindung von Patientenpartnern
  • Transnationalität und Komplementarität der Verbundpartner

Beschreibung

Die Förderrichtlinie zur Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Erkrankungen im Rahmen der europäischen Partnerschaft ERDERA fördert transnationale und multidisziplinäre Forschungsverbünde. Ziel ist die Identifizierung ursächlicher Varianten bei Patient:innen ohne vorliegende molekulare Diagnose und die Entwicklung innovativer Werkzeuge für Diagnostik und Therapie. Antragstellende müssen mindestens vier Partner:innen aus vier verschiedenen Ländern einbinden, darunter universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen, KMU oder Gemeinnützige Organisationen. Patient:innenpartner:innen sind nach FAIR-Prinzipien aktiv einzubinden, und eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ist erforderlich. Die Förderrichtlinie richtet sich an Konsortien, die komplexe seltene Erkrankungen – genetischer oder nicht-genetischer Genese – untersuchen. Ausgeschlossen bleiben interventionelle klinische Studien, Projekte zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer sowie seltene Infektionskrankheiten und Krebsarten.

Gefördert werden Personalaufwendungen, Sach- und Reisekosten sowie Investitionen in einem Projektzeitraum von bis zu 36 Monaten mit einer Förderquote von 50 bis 100 %. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Einreichung der Ideenskizze ist bis zum 12.02.2026, 14 Uhr (CET), online über die ERDERA-Plattform möglich. Nach positiver Begutachtung sind umfangreiche Vollanträge bis 08.07.2026 einzureichen. Bewertet wird auf Basis von Innovationsgehalt, Exzellenz, Anwendungs- und Verwertungsstrategie, Qualität der Umsetzung, Patient:innen-Einbindung sowie Transnationalität und Komplementarität der Partner:innen. Das BMBF zusammen mit dem DLR Projektträger begleiten den Prozess und bereiten eine zügige Umsetzung vielversprechender Ergebnisse vor.

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