Streuobstpakt Bayern – Förderung von Streuobstbäumen (Ökomodell Achental)
Koordination und Anmeldung hochstämmiger Obstgehölze im Rahmen des Streuobstpakts Bayern. Förderung bis 45 € pro Baum brutto. Interessenten können sich für Herbst 2026 anmelden.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung der Pflanzung neuer hochstämmiger Streuobstbäume in Bayern zur Sicherung und Erweiterung der Streuobstbestände bis 2035.
Förderfähige Ausgaben
- Anschaffung hochstämmiger Obstgehölze
Nicht förderfähige Ausgaben
- Wühlmausschutz
- Stammschutz
- Anbindepfosten
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
- Unternehmen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Standort im Achental
- Bäume mindestens 12 Jahre am Standort erhalten
Beschreibung
Der Streuobstpakt Bayern in Kooperation mit dem Ökomodell Achental fördert die Pflanzung neuer hochstämmiger Obstbäume in der Region Bayern, um die traditionellen Streuobstbestände nachhaltig zu sichern und auszubauen. Teilnehmende können aus dem privaten Bereich oder landwirtschaftlichen Betrieben stammen und profitieren von einem Zuschuss von bis zu 45 € brutto pro Baum. Die Initiative zielt darauf ab, bis zum Jahr 2035 eine Million neuer Streuobstgehölze zu etablieren und somit einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz sowie zum Klimaschutz zu leisten. Durch die enge Zusammenarbeit mit Fachbehörden, Kreisfachberater:innen und regionalen Expert:innen bietet das Programm eine fundierte Begleitung von der Standortwahl bis zur Pflanzung und langfristigen Erhaltung der Bäume.
Voraussetzung für eine Förderung ist die Meldung geeigneter Standorte im Achental sowie die Bereitschaft, die Obstgehölze mindestens 12 Jahre am Pflanzort zu erhalten. Gefördert wird ausschließlich die Anschaffung der hochstämmigen Obstgehölze; Ausgaben für Wühlmausschutz, Stammschutz oder Anbindepfosten sind nicht förderfähig und verbleiben als Eigenanteil. Interessierte können sich fortlaufend anmelden, eine Anmeldung für Herbst 2026 ist bereits möglich. Mit dieser dauerhaften Fördermöglichkeit wird die kleinteilige Kulturlandschaft gestärkt, die Biodiversität gefördert und ein Stück regionaler Identität bewahrt. Das Ökomodell Achental übernimmt die Koordination und Anmeldung der Standorte beim Amt für ländliche Entwicklung, sodass alle Teilnehmenden von einer reibungslosen Abwicklung profitieren.
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