Zuschuss

Wissenschaftsförderung der RAG-Stiftung

Förderung von Wissenschaftsprojekten zu Nachbergbau und Bergbaugeschichte in den ehemaligen Steinkohlenrevieren (Ruhrgebiet, Saarland, Ibbenbüren). Anträge jederzeit möglich.

Wissenschaft

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland

Förderziel

Förderung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten im Bereich Nachbergbau und Bergbaugeschichte zur Erforschung, Bewahrung und Wissensvermittlung des Bergbauerbes sowie zur Entwicklung nachhaltiger Ansätze im Umgang mit Georessourcen.

Antragsberechtigt

  • Öffentliche Einrichtungen
  • Bildungseinrichtungen
  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Sitz oder Wirkungsstätte in den ehemaligen Steinkohlenrevieren Ruhrgebiet, Saarland oder Ibbenbüren
  • Projektvorhaben im Themenfeld Nachbergbau oder Bergbaugeschichte

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektbeschreibung
  2. Zeit- und Finanzierungsplan
  3. Nachweis der Einrichtung

Bewertungskriterien

  • Wissenschaftliche Qualität des Vorhabens
  • Relevanz für die Bergbauregionen
  • Nachhaltigkeitsaspekte

Beschreibung

Die Wissenschaftsförderung der RAG-Stiftung unterstützt öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen in den ehemaligen Steinkohlenrevieren Ruhrgebiet, Saarland und Ibbenbüren. Als Zuschussgeberin werden Forschungsprojekte zu Nachbergbau und Bergbaugeschichte gefördert, die der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung des Bergbauerbes dienen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Untersuchungen zur Grubenwasserhaltung und Grundwasserreinigung sowie auf der Entwicklung nachhaltiger Konzepte für den Umgang mit Georessourcen. Mit einem jährlichen Fördervolumen von rund 12 Millionen Euro werden sowohl etablierte Forschungseinrichtungen wie die Technische Hochschule Georg Agricola und ihr Forschungszentrum Nachbergbau als auch Museen und historische Institutionen unterstützt, um technologische Innovationen und kulturhistorische Analysen in den Revierregionen voranzutreiben.

Förderberechtigt sind zentrale Institutionen, Forschungseinrichtungen und Museen mit Sitz oder Wirkungsstätte im Ruhrgebiet, Saarland oder Ibbenbüren, die Projektvorhaben im Themenfeld Nachbergbau oder Bergbaugeschichte realisieren. Die Auswahl erfolgt anhand der wissenschaftlichen Qualität, der Relevanz für die Bergbauregionen und der Nachhaltigkeitsaspekte. Anträge können jederzeit eingereicht werden; die Antragstellung erfordert eine aussagekräftige Projektbeschreibung, einen Zeit- und Finanzierungsplan sowie den Nachweis der Einrichtung. Die RAG-Stiftung fördert so langfristig den Wissenstransfer und trägt dazu bei, das historische und technische Erbe des deutschen Steinkohlenbergbaus zu sichern und künftigen Generationen zugänglich zu machen.

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