Zuschuss

Women’s, LGBTIQ and minority rights in a context of autocracy, conflict and geopolitical shifts

EU-Forschungsaufruf zu Instrumenten und Strategien zum Schutz und zur Stärkung der Rechte von Frauen, LGBTIQ und Minderheiten in autokratischen, konfliktären und geopolitischen Umbruchkontexten. Geplante Öffnung 13.05.2027, Frist 23.09.2027.

Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt/Demokratie

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
13.05. - 23.09.2027
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Fördersumme: 4.000.000 € pro Projekt
Förderquote: 100%
Projektstart ab: 01.06.2027
Projektdauer: 36 Monate

Förderziel

Entwicklung und Erprobung von Methoden, Instrumenten und Strategien, um in Situationen demokratischer Erosion, autoritärer Herrschaft, bewaffneter Konflikte und geopolitischer Instabilität die Rechte vulnerabler Gruppen wie Frauen, LGBTIQ, ethnische und religiöse Minderheiten sowie Menschen mit Behinderungen zu dokumentieren, zu analysieren und zu schützen. Ziel ist die Stärkung der Kapazitäten von Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Forschenden durch robuste Daten und praxisorientierte Ansätze zur Prävention und Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen, einschließlich geschlechtsspezifischer Gewalt, im Krisenkontext.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalkosten
  • Subunternehmerkosten
  • Reise- und Aufenthaltskosten
  • Sachkosten

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Anschaffung von Immobilien
  • Schuldenausgleich
  • Rückwirkende Kosten

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Bildungseinrichtungen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Rechtspersönlichkeit
  • Registrierung im Participant Register (PIC)
  • Einreichung über EU Funding & Tenders Portal

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Teil A Antragformular
  2. Teil B Projektbeschreibung
  3. Bewerbungstabelle Forscher:innen
  4. Finanzierungsplan
  5. Ethik-Selbstauskunft

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt
  • Gesellschaftlicher Mehrwert
  • Datenbasierte Methodik
  • Interdisziplinarität
  • Praxisrelevanz

Beschreibung

Der EU-Forschungsaufruf „Women’s, LGBTIQ and minority rights in a context of autocracy, conflict and geopolitical shifts“ unterstützt Unternehmen, gemeinnützige und öffentliche Organisationen sowie Bildungseinrichtungen aus Mitgliedstaaten und Assoziierten Ländern. Über einen einphasigen Einreichprozess im EU Funding & Tenders Portal können Konsortien mit mindestens drei rechtlich unabhängigen Partner:innen (davon mindestens zwei Beschaffungsstellen bei PCP/PPI) Fördermittel beantragen. Die Projekte sollen innerhalb von 36 Monaten Instrumente und Strategien entwickeln, um in Szenarien demokratischer Erosion, autoritärer Herrschaft und bewaffneter Konflikte die Rechte besonders vulnerabler Gruppen (Frauen, LGBTIQ, ethnische und religiöse Minderheiten, Menschen mit Behinderungen) zu dokumentieren, zu analysieren und zu schützen. Gefördert werden Personalkosten, Subunternehmerkosten, Reise- und Sachkosten zu 100 % bis maximal 4 Mio. € pro Projekt. Nicht anrechenbar sind Immobilienanschaffungen, Schuldenausgleich und rückwirkende Kosten. Schlanke digitale Ansätze, datenbasierte Methodik und interdisziplinäre Kooperation gelten als Schlüsselkriterien im Wettbewerb.

Erwartete Ergebnisse sind robuste Datengrundlagen für Politik und Zivilgesellschaft, praxisnahe Präventions- und Interventionstools gegen Menschenrechtsverletzungen und genderbasierte Gewalt sowie vernetzte Advocacy- und Governance-Ansätze. Bewerbungen müssen einen Gender-Equality-Plan vorweisen, Open-Science-Praktiken umsetzen und ethische wie sicherheitsrelevante Standards erfüllen. Die Evaluation erfolgt anhand von Exzellenz, Impact und Umsetzungsqualität; bei Innovation Actions wird der Impact doppelt gewichtet. Bis zum Call-Start am 13. Mai 2027 und der Frist am 23. September 2027 um 17:00 Uhr (Brüsseler Zeit) sind Teil A des Online-Formulars und Teil B als PDF mit Arbeitsplan, Meilensteinen und Verbreitungsstrategie einzureichen. Das Ergebnis wird voraussichtlich fünf Monate nach Fristende mit einem Anschubfinanzierungsbetrag von bis zu 160 % der durchschnittlichen Periodenförderung im Rahmen eines einmaligen Vorschusses bekanntgegeben.

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