Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Über den Fördergeber
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts, die im Jahr 1998 gegründet wurde. Gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag fördert sie bundesweit und international Projekte, die sich mit Ursachen, Geschichte und Folgen kommunistischer Diktaturen auseinandersetzen. Dazu gehören finanzielle und inhaltliche Unterstützungen für Veranstaltungen, Publikationen, Medienangebote, Stipendienprogramme sowie internationale Austauschformate. Seit ihrer Gründung waren bereits mehrere Tausend Vorhaben Teil der Projektförderung. Die Stiftung arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten und Bildungsträgern zusammen, um eine vielfältige und lebendige Aufarbeitungslandschaft zu gestalten.
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Mission & Vision
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur setzt sich ein, um die Erinnerung an die kommunistische Diktatur in der DDR sowie deren Ursachen und Folgen wachzuhalten. Sie fördert die historisch-politische Bildung und Forschung, stärkt die demokratische Kultur und unterstützt Betroffene politischer Verfolgung. Ihr Ziel ist es, anhand von Projekten und Netzwerkarbeit eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu ermöglichen und so einen Beitrag zu Freiheit, Demokratie und Menschenrechten zu leisten.
Zielgruppen
Die Förderangebote richten sich in erster Linie an juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, darunter Vereine, Verbände, Gedenkstätten, Museen, Universitäten und Institutionen der politischen Bildungsarbeit. Natürliche Personen können in Ausnahmefällen, beispielsweise für Druckkostenzuschüsse oder Stipendienprogramme, Anträge stellen. Zudem unterstützt die Stiftung Opfer politischer Verfolgung in der DDR sowie deren Verbände und fördert Initiativen, die sich mit Erinnerungskultur und Zeitzeugenarbeit befassen.