DAV Stiftung Contra Rechtsextremismus und Gewalt
Über den Fördergeber
Die Stiftung „Contra Rechtsextremismus: Eine Stiftung des Deutschen Anwaltvereins – Zweckvermögen“ wurde im Jahr 2001 vom Deutschen Anwaltverein (DAV) gegründet. Sie ist ein unselbständiges Zweckvermögen in der Verwaltung des DAV und finanziert sich ausschließlich durch Spenden sowie Zuwendungen. Ziel ist es, bedürftigen Opfern rechtsextremistischer oder politisch motivierter Gewalt schnell und unbürokratisch Zugang zu anwaltlicher Beratung und Vertretung zu ermöglichen. Die Stiftung gewährt Kostenvorschüsse und übernimmt nach Abschluss der Beratung und/oder gerichtlichen Vertretung die verbleibenden Gebühren, soweit diese nicht durch Kostenerstattungen aus der Staatskasse, Rechtsschutzversicherungen oder zumutbare Eigenbeiträge ausgeglichen werden können. Jegliche Verwaltungskosten werden vom DAV getragen und nicht aus den Stiftungserträgen finanziert. Bis heute konnte die Stiftung in über 500 Fällen Beistand leisten.
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Mission & Vision
Wir glauben an den Schutz und Erhalt der demokratischen Grundordnung. Deshalb unterstützen wir Opfer von rechtsextremistischen und politisch motivierten Gewalttaten, die aufgrund ihrer psychischen Notlage und fehlender finanzieller Mittel sonst keinen Zugang zur qualifizierten Rechtsberatung hätten. Wir sind überzeugt, dass schnelle und unbürokratische anwaltliche Hilfe im Sinne der Opfer und des Rechtsstaats unverzichtbar ist.
Zielgruppen
Die Zielgruppe der Stiftung sind bedürftige Opfer von rechtsextremistischen oder politisch motivierten Gewalttaten in Deutschland. Dazu zählen Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres persönlichen Engagements oder anderer Merkmale zum Ziel extremistischer Gewalt wurden, und die sich keine rechtliche Vertretung leisten können. Die Stiftung richtet sich an Betroffene, die in psychischer Not umgehend rechtliche Beratung und Vertretung benötigen, sei es im Strafverfahren als Nebenkläger oder im Zivilrecht zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.