KUHR

Kurt und Herma Römer Stiftung

Öffentliche Stiftung

Über den Fördergeber

Die Kurt und Herma Römer Stiftung ist eine gemeinnützige, rechtsfähige öffentliche Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hamburg. Sie wurde 2008 von Herma Römer im Sinne des Lebenswerks ihres 1984 verstorbenen Ehemanns Kurt Römer gegründet. Gemäß Satzung fördert die Stiftung materielle und medizinische Hilfe für Opfer faschistischer Zwangsarbeit und ihre Nachkommen im Deutschen Reich sowie in den während des Zweiten Weltkriegs besetzten Gebieten. Darüber hinaus unterstützt sie politische und historische Forschung, Bildungsarbeit und Aufklärung über die Ursachen nationalistischer und menschenfeindlicher Ideologien und leistet damit einen Beitrag zur Verbreitung humanistischer, libertärer und emanzipatorischer Haltungen in der deutschen Gesellschaft. Zu den Projektaktivitäten zählen u. a. die Förderung des Städtischen Simferopoler Invalidenvereins ehemaliger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter auf der Krim, die Vergabe von Stipendien und Zuschüssen für wissenschaftliche Arbeiten sowie die Unterstützung von Forschungs- und Ausstellungsstätten.

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Mission & Vision

Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Folgen faschistischer Zwangsarbeit in all ihren Dimensionen aufzuarbeiten, den betroffenen Opfern und ihren Nachkommen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen und durch gezielte Bildungs- und Forschungsförderung langfristig zur Stärkung einer freiheitlichen, demokratischen sowie menschenrechtsorientierten Gesellschaft beizutragen.

Zielgruppen

Die Zielgruppen umfassen Opfer faschistischer Zwangsarbeit im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten von 1941–1945 sowie deren Nachkommen, Studierende, Doktorand:innen und Forschende an Hochschulen, die sich mit Themen der NS-Zwangsarbeit, Erinnerungskultur und politischer Bildung befassen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Ausstellungs- und Gedenkstätten, die sich der Aufklärung über Menschenverachtung und Nationalismus widmen, sowie Organisationen und Vereine, die Begegnungsprojekte für ehemalige KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter fördern.