Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt – Internationale Begegnungsstätte

Private Stiftung

Über den Fördergeber

Die Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt (MMA) wurde 1996 von engagierten Bürger:innen zur Bewahrung und Fortentwicklung des jüdischen Erbes in Halberstadt gegründet. Stifter war Dipl. Kfm. Manfred Wolff. Die MMA besitzt und restauriert historische Gebäude des ehemaligen jüdischen Zentrums (Klaus, Kantorhaus, Mikwenhaus, Ort der Barocksynagoge). 2001 gründete sie im Mikwenhaus das Berend Lehmann Museum, das ausschließlich Objekte mit lokalem Bezug präsentiert. Heute ist die MMA zusammen mit dem Museum eine international vernetzte Bildungs- und Begegnungsstätte mit Forschungs-, Ausstellungs- und Veranstaltungsformaten zur Förderung von Empathie, Toleranz und gegen Antisemitismus.

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Mission & Vision

Vision: Jüdische Geschichte am authentischen Ort zeigen und Begegnungen ermöglichen. Selbstverständnis: Die MMA und das Berend Lehmann Museum bewahren historische Gebäude und jüdisches Kulturgut. Sie erforschen, sammeln, bewahren und interpretieren materielles sowie immaterielles Erbe, um Empathie und Toleranz zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Im historischen jüdischen Viertel Halberstadts erzählen sie anhand authentischer Objekte die Rolle jüdischer Akteur:innen in der Region. Durch Kooperationen mit Nachfahren und wissenschaftlichen Partner:innen erweitern sie Sammlung und Forschung. Digitale Angebote ergänzen Ausstellungen, um globale Teilhabe und Barrierefreiheit zu stärken.

Zielgruppen

Die Förderangebote und Programme richten sich an Bildungs- und Kultureinrichtungen, Forschungseinrichtungen, Schulklassen und Studierende sowie lokale und internationale Besucher:innen aller Altersgruppen, die sich für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur interessieren. Zudem profitieren jüdische Gemeinden, Nachfahren ehemaliger Halberstädter Jüdinnen und Juden sowie die interessierte Öffentlichkeit von Ausstellungen, Führungen und wissenschaftlichen Konferenzen.