Stiftung Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Kirchliche Organisation

Über den Fördergeber

Die Stiftung Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts, getragen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie wurde gegründet, um die Erinnerungsarbeit der Versöhnungskirche inhaltlich und personell langfristig zu sichern und auszubauen. Die Stiftung finanziert unter anderem die Betreuung von Überlebenden der NS-Verfolgung und ihren Angehörigen, die Begleitung von Schulklassen und Besuchergruppen, kostenfreie öffentliche Veranstaltungsangebote und Ausstellungen sowie das Projekt "Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau".

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Mission & Vision

Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass die kirchliche Erinnerungsarbeit an den Opfern des Nationalsozialismus in Kirche und Gesellschaft einen festen Platz behält. Sie fördert durch Erträge aus dem Stiftungsvermögen nachhaltige Bildungs-, Gedenk- und Versöhnungsangebote in der KZ-Gedenkstätte Dachau, um Menschen zu ermutigen, aus der Geschichte für eine demokratische und menschenwürdige Gegenwart zu lernen.

Zielgruppen

Die Fördermaßnahmen der Stiftung richten sich an Überlebende des Nationalsozialismus und deren Angehörige; Schulklassen, Besuchergruppen und Gäste aus aller Welt, die die Gedenkstätte Dachau besuchen; Projekte und Initiativen in der Erinnerungs- und Menschenrechtsarbeit; Organisationen und Freiwillige, insbesondere im Rahmen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF); sowie kirchliche und zivilgesellschaftliche Partner, die sich mit dem kirchlichen Verhalten in der NS-Zeit auseinandersetzen und an Opfern von Diskriminierung und Verfolgung heute.