Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Über den Fördergeber
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde im Dezember 2008 vom Deutschen Bundestag als überparteiliche, unselbständige Stiftung des öffentlichen Rechts innerhalb der Stiftung Deutsches Historisches Museum gegründet. Sie errichtet und betreibt das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung im ehemaligen Deutschlandhaus am Anhalter Bahnhof in Berlin. Ziel der Stiftung ist es, das historische und gegenwärtige Phänomen von Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzubereiten und in Ausstellungen, Publikationen und Bildungsangeboten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stiftung fördert Forschung, vermittelt historische Zusammenhänge und möchte zur Versöhnung zwischen ehemals verfeindeten Gruppen beitragen.
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Mission & Vision
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung versteht sich als Ort des Erinnerns, Forschens und Vermittelns. Ihre Mission ist es, an die vielfachen Erfahrungen von Zwangsmigration in Vergangenheit und Gegenwart zu erinnern, die Ursachen und Folgen von Fluchtbewegungen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Versöhnung und Verantwortung gelingen können. Durch interdisziplinäre Forschung, Ausstellungen und Bildungsprogramme will die Stiftung gesellschaftliches Bewusstsein stärken und einen Beitrag leisten zur Aufarbeitung historischer Konflikte und zur Förderung von Toleranz und Verständigung.
Zielgruppen
Die Angebote der Stiftung richten sich an ein breites Publikum: historisch Interessierte, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, politisch Engagierte und alle, die Flucht- und Vertreibungserfahrungen historisch begreifen oder aktuelle Fluchtbewegungen einordnen möchten. Zudem wendet sich die Stiftung an Betroffene, Nachkommen von Vertriebenen sowie an Entscheidungsträger und Multiplikatoren in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.