Call for Contributions – 80th Anniversary: Arrival and Life in Berlin
Themenspezifischer Sammlungsaufruf der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung zum 80. Jahrestag: Gesucht werden Geschichten, Objekte, Fotos und Dokumente von Geflüchteten und Vertriebenen, die in den Nachkriegsjahrzehnten in Berlin ankamen oder dort lebten.
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Förderkriterien
Förderziel
Sammlung und Archivierung von persönlichen Erinnerungsberichten, Objekten, Fotos und Dokumenten von Geflüchteten und Vertriebenen, die in den Nachkriegsjahrzehnten in Berlin ankamen, dort lebten oder Berlin passierten, um sie für eine geplante Ausstellung und zukünftige Generationen zu bewahren.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Ankunft oder Durchreise in Berlin als Geflüchtete/r oder Vertriebene/r in den Nachkriegsjahrzehnten
- Bereitschaft, persönliche Erinnerungsstücke, Fotos oder Dokumente zur Verfügung zu stellen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Objekte, Fotos, Dokumente aus der Nachkriegszeit
- Beschreibung der persönlichen Geschichte
Bewertungskriterien
- Historische Relevanz der eingereichten Erinnerungsstücke
- Authentizität und Vollständigkeit der persönlichen Berichte
Beschreibung
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ruft zum themenspezifischen Sammlungsaufruf anlässlich des 80. Jahrestags der Vertreibung und Flucht auf. Gesucht werden Objekte, Fotos, Dokumente sowie persönliche Erinnerungsberichte von Geflüchteten und Vertriebenen, die in den ersten Nachkriegsjahrzehnten in Berlin ankamen, hier lebten oder die Stadt auf ihrem Weg passierten. Private Antragsteller:innen erhalten die Möglichkeit, authentische Zeugnisse und Alltagsdokumente aus den Bereichen Kultur, Bauten und Denkmalschutz, Kultur & Medien sowie Infrastruktur & Städtebau beizusteuern. Ziel ist die Archivierung dieser Erinnerungsstücke für die geplante Ausstellung „Refuge Berlin. Expellees in the Divided City“ (Frühjahr 2027) und die Bewahrung der Zeitzeugenberichte für kommende Generationen. Die Einreichung kann fortlaufend über ein Online-Formular oder per E-Mail erfolgen.
Teilnehmende müssen der Nachkriegszeit angehören und bereit sein, persönliche Dokumente oder Objekte zur Verfügung zu stellen. Die Auswahl erfolgt nach historischen Relevanz- und Authentizitätskriterien, wobei insbesondere Vollständigkeit der Erzählungen und Originalität der Erinnerungsstücke im Fokus stehen. Es sind keine Bewerbungsfristen zu beachten, da die Sammlungsaktion kontinuierlich durchgeführt wird. Interessierte Privatpersonen profitieren von der fachgerechten Archivierung ihrer Beiträge und tragen dazu bei, bisher unbeachtete Perspektiven in der Berliner Erinnerungskultur sichtbar zu machen. Dieses Bestreben fördert einen inklusiven Umgang mit Vergangenheit und ermöglicht eine nachhaltige Aufarbeitung der Flucht- und Vertreibungsgeschichte im urbanen Raum.
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