Advancing recycling technologies for mixed post-consumer textiles waste from blended products
EU-weite Förderung innovativer Recyclingtechnologien zur Faser-zu-Faser-Aufbereitung von Mischtextilien, um die Kreislaufwirtschaft bei Verbrauchstextilien zu stärken. Einreichung bis 17.09.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Entwicklung und Demonstration neuartiger, marktfähiger Verfahren zur Sammlung, Sortierung und Faser-zu-Faser-Recycling von post-consumer Mischtextilabfällen unter Berücksichtigung von Qualität, Schadstofffreiheit und Lebenszyklusbewertung im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Subunternehmerleistungen
- Reisekosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Anschaffung von Immobilien
- Rückwirkende Kosten
- Kommerzielle Produktionskosten
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Bildungseinrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Gründung in einem EU-Mitgliedstaat oder assoziierten Staat
- Teilnahme als Konsortium mit mindestens drei unabhängigen Partnern aus unterschiedlichen Ländern
- PIC-Nummer im Participant Register
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung (Part B)
- Finanzierungsplan
- Standard application form (HE RIA/IA)
- Ethik-Selbsteinschätzung
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt und wissenschaftliche Exzellenz
- Erwartete Wirkung und Impact
- Qualität und Effizienz der Umsetzung
Beschreibung
Die EU-Initiative „Advancing recycling technologies for mixed post-consumer textiles waste from blended products“ fördert im Rahmen des Horizont-Europa-Programms Forschung und Innovation zur Entwicklung marktfähiger Verfahren für Sammlung, Sortierung und Faser-zu-Faser-Recycling von Mischtextilien. Ziel ist die Etablierung neuer Recyclingketten, die hochwertige Sekundärfasern erzeugen, Schadstoffe minimieren und eine vollständige Lebenszyklusbewertung im Sinne der Kreislaufwirtschaft nachweisen. Gefördert werden Unternehmen jeder Größe, Bildungseinrichtungen, gemeinnützige sowie öffentliche Organisationen in EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern. Bis zu 70 % der Projektkosten (bei gemeinnützigen Träger:innen sogar 100 %) können über einen Zuschuss gesichert werden. Die Frist zur Einreichung kompletter Konzepte endet am 17. September 2026.
Interessant ist die Ausschreibung vor allem für Konsortien aus europäischen Forschungs- und Industriepartner:innen, Kommunalverwaltungen sowie Entsorgungsunternehmen, die biotechnologische, mechanische oder chemische Ansätze für die Trennung faserverbundener Textilien kombinieren möchten. Voraussetzung sind mindestens drei unabhängige Partner:innen aus verschiedenen EU-/assoziierten Staaten mit gültiger PIC-Nummer. Förderfähige Ausgaben umfassen Personal-, Sach- und Reisekosten sowie Subunternehmerleistungen, während Immobilienanschaffungen, rückwirkende Kosten und kommerzielle Produktionsaufwände ausgeschlossen sind. Bewertet werden Innovationsgehalt, wissenschaftliche Exzellenz, erwarteter Impact sowie Umsetzungsqualität und -effizienz. Die Fördersumme liegt zwischen 5 und 6 Mio. €. Konsortien werden ermutigt, auf bestehenden EU-Textilpartnerschaften aufzubauen, Cluster-Bildung mit anderen Horizon-Europe-Projekten zu betreiben und die Safe and Sustainable by Design-(SSbD-)Prinzipien zu integrieren.
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