Ausstellung ausleihen „Zurück ins Leben? Juden in Mecklenburg“
Die Roll-Up-Ausstellung „Zurück ins Leben? Juden in Mecklenburg“ kann kostenfrei ausgeliehen werden. Sie ist leicht transportabel, aufstellbar und bei Bedarf verkleinerbar. Interessierte Einrichtungen nehmen jederzeit Kontakt auf.
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Förderkriterien
Förderziel
Bereitstellung der Ausstellung „Zurück ins Leben? Juden in Mecklenburg“ als Roll-Up-Format zur Vermittlung jüdischer Nachkriegsgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern.
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Kontaktaufnahme mit der Stiftung „Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur“
- Sicherstellung von Transport und Aufstellung vor Ort
Beschreibung
Die Roll-Up-Ausstellung „Zurück ins Leben? Juden in Mecklenburg“ präsentiert auf 19 informativen Tafeln die vielschichtige Nachkriegsgeschichte jüdischen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern. Kuratiert von Dr. Ulf Heinsohn und Jascha Lina Jennrich, beleuchtet sie zentrale Fragen: den Wiederaufbau zerstörter Existenzen, die Rückgabe entzogener Kunstwerke und Betriebe, die Suche nach überlebenden Angehörigen sowie die Gründung der Jüdischen Landesgemeinde Mecklenburg 1946. Anhand historischer Dokumente, Zeugnisse von Verfolgung und Emigration sowie Fotos wird deutlich, wie politische Umbrüche und gesellschaftliche Spannungen das Leben der Überlebenden prägten. Die aus robusten Roll-Ups gefertigte, leicht transportierbare Ausstellung bietet mit einer kompakten Verpackung und Tragegriffen auf jeder Tafel flexible Einsatzmöglichkeiten für Bildungs- und Kulturveranstaltungen.
Bildungseinrichtungen, Museen, Gedenk- und Kulturvereine können die Ausstellung kostenfrei ausleihen und bei Bedarf um einzelne Tafeln verkleinern. Förderberechtigt sind gemeinnützige und öffentliche Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern, die das Thema Erinnerungskultur und Zeitgeschichte vermitteln möchten. Voraussetzung für die Ausleihe ist die Kontaktaufnahme mit der Stiftung „Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur“ in Rostock sowie die Organisation von Transport und Aufstellung vor Ort. Anfragen können jederzeit gestellt werden, da fortlaufende Fördermöglichkeiten bestehen. Dieses Angebot fördert das Verständnis für jüdische Lebenswelten nach 1945 und stärkt den interkulturellen Dialog in der Region.
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