Ausstellung leihen "Judentum erklärt"
Die Ausstellung „Judentum erklärt“ kann von Schulen und öffentlichen Einrichtungen ausgeliehen werden; inklusive pädagogischem Begleitprogramm mit interaktiven Workshops für Schulklassen. Ausleihe und Organisation nach Kontaktaufnahme mit dem Max-Samuel-Haus.
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Förderkriterien
Förderziel
Vermittlung jüdischer Religion, Geschichte und Kultur durch eine anschauliche Ausstellung an Schulen und öffentlichen Einrichtungen sowie Prävention von Antisemitismus durch pädagogische Begleitung.
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Anfrage und Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail beim Max-Samuel-Haus
Beschreibung
Die Wanderausstellung „Judentum erklärt“ vermittelt auf anschauliche Weise zentrale Aspekte jüdischer Religion, Geschichte und Kultur. In mehreren Themenmodulen werden religiöse Feiertage wie Shabbat und Purim, Speisevorschriften, hebräische Begriffe sowie historische Brüche und vielfältige Traditionen vorgestellt. Fotografie, interaktive Spielelemente und Originalobjekte schaffen einen lebendigen Zugang: Vier mit Stoff bespannte Ausstellungstürme, Sitzwürfel-Puzzle, ein koscherer Einkaufskorb und ein originalgetreu inszeniertes Pessach-Mahl sprechen unterschiedliche Sinne an und laden zum eigenständigen Erkunden ein. Ergänzend dazu sensibilisiert ein pädagogisches Begleitprogramm mit altersgerechten Workshops Schulklassen aller Stufen für kulturelle Vielfalt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Antisemitismusprävention. Die modulare Gestaltung erlaubt es, die Ausstellung auf wechselnden Flächen flexibel zu präsentieren und unterschiedliche Zielgruppen gezielt anzusprechen.
Die Ausleihe steht Bildungseinrichtungen und öffentlichen Trägern in ganz Deutschland offen und kann kontinuierlich beantragt werden. Die Exponate lassen sich mit einem PKW transportieren, sind leicht aufzubauen und können in Schulen, Gemeindezentren oder städtischen Gebäuden installiert werden. Eine Terminvereinbarung sowie Abstimmung des pädagogischen Rahmens erfolgt direkt über das Max-Samuel-Haus in Rostock, das als Stiftung „Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur“ dieses Angebot bereitstellt. Durch die bundesweite Bereitstellung soll ein breiter Dialog angeregt und das Verständnis für jüdisches Leben nachhaltig gestärkt werden.
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