Call for Contributions – Your Story Matters!
Sammlungsaufruf des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung: Gesucht werden persönliche Erinnerungen und Zeugnisse (Berichte, Tagebücher, Briefe, Fotos, Dokumente) zu Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration für das Zeitzeugenarchiv. Beiträge können jederzeit eingereicht werden.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel ist es, individuelle Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Neusiedlung in einem Zeitzeugenarchiv zu bewahren und so ein wertvolles Mosaik unserer gemeinsamen Erinnerung für künftige Generationen zu schaffen.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Vorliegen von persönlichen Erinnerungen oder Dokumenten zu Flucht und Vertreibung
- Bereitschaft zur schriftlichen Übermittlung oder Einsendung der Unterlagen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Beschreibung der Erinnerungen
- Informationen zu vorhandenen Dokumenten, Fotos oder Zeitzeugnissen
Bewertungskriterien
- Authentizität der Erinnerungen
- Relevanz für das Zeitzeugenarchiv
Beschreibung
Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung ruft bundesweit Privatpersonen dazu auf, persönliche Erinnerungen und Zeitzeugnisse zu Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration für sein dauerhaft geführtes Zeitzeugenarchiv beizusteuern. Gesucht werden Berichte, Tagebücher, Briefe, Fotos und sonstige Dokumente, die individuelle Erfahrungen widerspiegeln. Mit diesem kontinuierlichen Sammlungsaufruf soll das facettenreiche Bild der deutschen und europäischen Erinnerungsgeschichte um private Perspektiven bereichert werden. Beiträge können jederzeit eingereicht werden und eröffnen die Möglichkeit, Teil eines vielgestaltigen Mosaiks zu werden, das künftigen Generationen historische Ereignisse näherbringt.
Das Förderziel besteht darin, die Authentizität persönlicher Erlebnisse zu bewahren und sie anhand klarer Bewertungskriterien – vor allem Echtheit und Relevanz für das Zeitzeugenarchiv – auszuwählen. Interessierte Teilnehmer:innen sollten vorhandene Unterlagen beschreiben sowie Angaben zum Umfang und zur Art der Dokumente machen. Voraussetzung ist das Vorliegen eigener oder familiärer Erinnerungen zu Flucht, Vertreibung oder Neusiedlung und die Bereitschaft, diese schriftlich einzureichen. Auf diese Weise entsteht ein wertvolles, gemeinsames Gedächtnis, das in Ausstellungen, Rechercheprojekten und Bildungsformaten genutzt werden kann. Das Projekt fördert aktiv den Austausch über historische Erfahrungen und leistet einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland ohne Fristbindung – jede Erfahrung zählt.
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