Preis / Auszeichnung

Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis

Forschungspreis für internationale Spitzenwissenschaftler:innen, deren Entdeckungen ihr Fachgebiet nachhaltig prägen und zu Diversitätsaspekten beitragen. Preisgeld 100.000 € plus bis zu 50.000 € für Forschungsaufenthalte in Deutschland.

Wissenschaft

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Komplex
Region: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen
Fördersumme: 100.000 € Preisgeld plus bis zu 50.000 € für Forschungsaufenthalte
Projektdauer: 6-12 Monate

Förderziel

Der Forschungspreis zeichnet internationale Spitzenwissenschaftler:innen aus, deren Entdeckungen, Theorien oder Erkenntnisse ihr Fachgebiet langfristig prägen und würdigt zusätzlich das besondere Forschungs- und Diversitätspotential der Preisträger:innen. Zudem werden selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland gefördert.

Förderfähige Ausgaben

  • Preisgeld
  • Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen
  • Sachmittel (Fachliteratur, wissenschaftliche Geräte)
  • Kinderbetreuung
  • Einbindung von Nachwuchswissenschaftler:innen

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen
  • Bildungseinrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Nominierung durch Forschende an Einrichtungen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Thüringen
  • Internationale Spitzenwissenschaftler:innen aus dem Ausland
  • Fachrichtung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT)

Bewertungskriterien

  • Gesamtschaffen der Wissenschaftler:innen
  • Besonderes Potential und Innovationsgehalt
  • Beitrag zu Diversitätsaspekten im Fachgebiet

Beschreibung

Der Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis würdigt internationale Spitzenwissenschaftler:innen aus den MINT-Fächern, deren Entdeckungen, Theorien oder Erkenntnisse ihr Fachgebiet nachhaltig prägen und einen Beitrag zu Diversitätsaspekten leisten. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die durch ihr bisheriges Gesamtwerk herausstechen und ein besonderes Innovations- sowie Diversitätspotential in der Forschung zeigen. Der Förderbetrag umfasst 100.000 € Preisgeld sowie bis zu 50.000 € zur Unterstützung selbst gewählter Forschungsvorhaben in Deutschland. Diese Mittel können für wissenschaftliche Konferenzen, Sachmittel wie Fachliteratur und Geräte, Kinderbetreuung oder die Einbindung von Nachwuchswissenschaftler:innen eingesetzt werden.

Voraussetzung für eine Nominierung ist die Empfehlung durch Forschende an Einrichtungen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Thüringen. Zugelassen sind international anerkannte Wissenschaftler:innen aus dem Ausland in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Projektlaufzeit beträgt sechs bis zwölf Monate und kann flexibel gestaltet werden. Bei der Auswahl werden das bisherige wissenschaftliche Gesamtwerk, der Innovationsgehalt der Forschungsideen sowie der Beitrag zu Diversitätsaspekten berücksichtigt. Mit diesem Preis soll nicht nur exzellente Leistung honoriert, sondern auch die Vernetzung zwischen internationalen Spitzenforscher:innen und deutschen Forschungseinrichtungen gefördert werden. Interessierte Institutionen und Nominiert:innen erhalten durch dieses Format die Möglichkeit, langfristige Kooperationen aufzubauen und zukunftsweisende Projekte im deutschen Wissenschaftsraum zu realisieren.

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