DBU Internationale Projekte (Projektförderung)
Internationale Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte mit Fokus auf KMU-Kooperationen in Mittel- und (Süd-)Osteuropa. Anträge sind jederzeit möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Die DBU fördert innovative und lösungsorientierte Projekte zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im internationalen Kontext, vorrangig in Mittel- und (Süd)Osteuropa. Die Projekte sollen Modellcharakter haben, ökologische Nachhaltigkeit stärken und Partner vor Ort substanziell einbeziehen.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Reisekosten
- Gemeinkosten-Pauschale bis 45 % der Personalkosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- reine Investitionsvorhaben
- bereits begonnene Vorhaben
- Projekte ohne Umsetzungsperspektive
- Monitoring ohne konkreten Umsetzungsbezug
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Existenzgründer/innen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- deutscher Antragsteller oder Partner
- substanzieller Einbezug lokaler Partner
- Eigenanteil von in der Regel 50 % der Gesamtkosten
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze
- Vollständiger Förderantrag
- Finanzierungsplan
- Kooperationsvertrag
- Verwendungsnachweise
Bewertungskriterien
- Umweltentlastung und ökologische Nachhaltigkeit
- Modellhaftigkeit
- Innovation
- Nutzen am Wirkungsort
- Akteurskonstellation
Beschreibung
Die DBU Internationale Projekte (Projektförderung) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt kontinuierlich innovative Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorhaben mit besonderem Schwerpunkt auf Kooperationen zwischen deutschen Antragsteller:innen (vorrangig KMU, Verbände, Forschungseinrichtungen) und lokalen Partner:innen in Mittel- und (Süd-)Osteuropa. Gefördert werden lösungsorientierte Modelle, die einen substantiellen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten, indem sie Umweltschäden reduzieren, Ressourcen schonen und beispielhafte Ansätze für den Wirkungsort entwickeln. Anträge können jederzeit eingereicht werden; Voraussetzung ist ein deutscher Antragstellende bzw. Partner:in, ein substanzieller Einbezug der lokalen Partner:innen und ein Eigenanteil von in der Regel 50 % der Gesamtkosten. Die Projektdauer beträgt bis zu 36 Monate, die Fördersumme liegt häufig zwischen 100.000 € und 400.000 €. Bewertet werden insbesondere Umweltentlastung, Modellcharakter, Innovationsgrad, Nutzen am Wirkungsort und die Zusammensetzung der Akteur:innen.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss mit einer Förderquote von 50 % und deckt Personalaufwendungen, Sachkosten, Reisekosten sowie eine Gemeinkosten-Pauschale von bis zu 45 % der Personalkosten ab. Reine Investitionsvorhaben, bereits begonnene Projekte und solche ohne konkrete Umsetzungsperspektive sind ausgeschlossen. Für die Antragstellung sind eine Projektskizze, ein vollständiger Förderantrag, ein detaillierter Finanzierungsplan, ein Kooperationsvertrag und Verwendungsnachweise einzureichen. Die DBU berät fachkundig von der Projektidee bis zur Abwicklung und bietet Arbeitshilfen zu Kriterien, Skizze und Abrechnung an. Internationale Fördervorhaben jenseits von Mittel- und Osteuropa können in Einzelfällen zugelassen werden, sofern Modellcharakter und lokale Partnerschaften überzeugend begründet sind.
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