Zuschuss

Demokratie stärken

Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte in Hamburg, die Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in ausgewählten Stadtteilen sowie zielgruppenspezifisch und in Medienkompetenz stärken. Phasenweise Antragsfristen bis 30.06.2026.

Bildung Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt/Demokratie

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Einfach
Region: Hamburg
Fördersumme: Bis zu 5.000 € pro Projekt
Projektstart ab: 01.03.2026
Nur für gemeinnützige Organisationen

Förderziel

Stärkung der Demokratie in Hamburg durch Förderung von Vereinen, Initiativen und kleinen Organisationen, die demokratische Werte wie Solidarität, Respekt und Gewaltfreiheit vermitteln, Zielgruppen mit antidemokratischer Propaganda ansprechen und die Medienkompetenz sowie digitale Sichtbarkeit der prodemokratischen Zivilgesellschaft erhöhen.

Förderfähige Ausgaben

  • Honorarkosten
  • Sachkosten
  • Ehrenamtspauschalen

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Parteipolitische Veranstaltungen
  • Projekte mit Parteipositionierung

Antragsberechtigt

  • Gemeinnützige Organisationen
  • Interessenverbände und sonstige Vereine

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Sitz oder Tätigkeit in Hamburg
  • Für Phase 1: Sitz in ausgewählten Stadtteilen im Hamburger Osten und Südwesten

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Online-Antragsformular
  2. Freistellungsbescheid
  3. Sachbericht und Verwendungsnachweis

Bewertungskriterien

  • Relevanz für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Fokus auf ausgewählte Stadtteile oder Zielgruppen
  • Medienkompetenz und digitale Sichtbarkeit

Beschreibung

Der Gemeinschaftsfonds „Demokratie stärken“ fördert zivilgesellschaftliche Initiativen in Hamburg, die gezielt demokratische Werte wie Solidarität, Respekt und Gewaltfreiheit vermitteln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. In drei aufeinanderfolgenden Phasen können gemeinnützige Vereine, Initiativen und kleine Organisationen Mittel bis zu 5.000 € einwerben: Phase 1 richtet sich auf stadtteilbezogene Demokratiearbeit im Hamburger Osten und Südwesten, Phase 2 fokussiert zielgruppenspezifische Angebote gegen antidemokratische Propaganda und Phase 3 stärkt Medienkompetenz sowie digitale Sichtbarkeit. Gefördert werden Honorarkosten, Sachausgaben und Ehrenamtspauschalen, mit denen Dialogformate, Workshops, kreative Kampagnen oder digitale Projekte umgesetzt werden können. Die Projekte tragen dazu bei, antidemokratischen Tendenzen vor Ort zu begegnen, junge Menschen sowie benachteiligte Gruppen zu erreichen und das Vertrauen in demokratische Institutionen zu festigen.

Förderberechtigt sind gemeinnützige Organisationen mit Sitz oder Arbeitsschwerpunkt in Hamburg. Anträge für Phase 3 können bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden, der frühestmögliche Projektstart liegt im August 2026. Zur Antragstellung ist ein kurzes Online-Formular auszufüllen und ein aktueller Freistellungsbescheid hochzuladen; nach Abschluss des Projekts ist ein Sachbericht samt Verwendungsnachweis einzureichen. Die Auswahl erfolgt anhand der Relevanz für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Fokussierung auf ausgewählte Stadtteile oder Zielgruppen sowie des Beitrags zur Medienkompetenz. Durch diese niedrigschwellige Förderung entsteht ein lebendiges Netzwerk engagierter Akteur:innen, die gemeinsam die demokratische Kultur in Hamburg nachhaltig stärken.

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