Deploying circular systemic solutions through living labs in cities and regions
Horizon Europe Innovation Action zur Implementierung zirkulärer systemischer Lösungen über Living Labs in Städten und Regionen. Zwei-Phasen-Ausschreibung mit Einreichungsfristen am 16.04.2026 und 23.09.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Beschleunigung ortsbasierter Innovation, Stärkung von Kompetenzen und Kapazitäten sowie Unterstützung der Umsetzung zirkulärer systemischer Lösungen auf Stadt- und Regionalebene durch Living Labs, um Umweltauswirkungen zu reduzieren und Biodiversität zu erhalten.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Subunternehmerkosten
- Reise- und Aufenthaltskosten
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Unternehmen
- Existenzgründer/innen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Konsortium aus mindestens fünf Living Labs aus verschiedenen Demonstrations- und Replikationsregionen
- Multi-Akteursansatz
- Mindestens ein Replikations-Lab in einer Horizon Europe Widening Country
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular
- Projektbeschreibung
- Finanzplan
- Rechtliche Dokumente (z. B. PIC)
- Ethikfragebogen
- Marktkonsultationsbericht
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt des Projekts
- Auswirkung auf städtische und regionale Entwicklung
- Potenzial für Skalierung und Replikation
- Qualität des Konsortiums
- Nachhaltigkeits- und Governance-Ansatz
Beschreibung
Die Horizon Europe Innovation Action „Deploying circular systemic solutions through living labs in cities and regions“ fördert die praxisnahe Erprobung und Skalierung zirkulärer Wirtschaftsmodelle in europäischen Städten und Regionen. Im Zentrum steht der Aufbau und Betrieb von mindestens fünf Living Labs, davon zwei Demonstrationsorte und drei Replikationsstandorte, von denen einer in einem Widening Country liegen muss. Ziel ist die Beschleunigung ortsbasierter Innovationen, die Steigerung der fachlichen Kompetenzen und Kapazitäten sowie die Erprobung neuartiger Governance- und Geschäftsmodelle für nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten. Durch multiaktorale Co-Creation – mit kommunalen Behörden, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Finanzakteur:innen – werden maßgeschneiderte Lösungen entwickelt, um Umweltauswirkungen zu reduzieren, Ressourceneffizienz zu steigern und Biodiversität zu schützen. Die Projektergebnisse sollen darüber hinaus als Blaupause für eine breite Replikation und politische Entscheidungsprozesse dienen.
Das zweiphasige Ausschreibungsverfahren sieht Einreichungen bis zum 16. April 2026 (Phase 1) und 23. September 2026 (Phase 2) vor. Gefördert werden öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Existenzgründer:innen, gemeinnützige und Bildungseinrichtungen in EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern. Die Budgetierung erfolgt als Zuschuss mit einer Förderquote von 70 % bis 100 %, bei Fördersummen von bis zu 5 Mio. € pro Konsortium. Anrechenbar sind Personal- und Sachkosten, Subunternehmer:innen sowie Reise- und Aufenthaltskosten. Bewertet werden Innovationsgehalt, Beitrag zur Stadt- und Regionalentwicklung, Skalierbarkeit, Konsortialqualität sowie Nachhaltigkeits- und Governance-Ansatz. Benötigte Dokumente umfassen Antragsformular, Projektbeschreibung, Finanzplan, Rechtliches (z. B. PIC), Ethikfragebogen und Marktkonsultationsbericht. Durch die klare Struktur und den systemischen Ansatz bietet diese Ausschreibung die Chance, Europa auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft einen entscheidenden Schritt voranzubringen.
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