Erschließung von Industrie- und Gewerbegebieten und Konversionsförderung
Förderung kommunaler Investitionen zur Erschließung und zum Ausbau von Industrie- und Gewerbegebieten sowie Konversionsflächen in Hessen. Anträge sind vor Vorhabensbeginn bei der WIBank schriftlich einzureichen.
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Förderkriterien
Förderziel
Kommunale Investitionen zur Erschließung und zum Ausbau von Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Konversion von Industrie-, Verkehrs- und Militärbrachen für eine gewerbliche oder industrielle Anschlussnutzung.
Förderfähige Ausgaben
- Gutachten und Beratungsleistungen
- Erschließungsstraßen inklusive Geh- und Radwege
- Sanierung und Ausbau vorhandener Infrastruktur
- Versorgungsleitungen (Energie, Wasser, Abwasser, Kommunikation)
- Abbruch, Sanierung und Rückbau von Altanlagen
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Nicht förderfähige Ausgaben
- Grunderwerbskosten
- Bauleitplanung
- Unterhalts- und Wartungskosten
- Hausanschlusskosten
- Eigenleistungen des Zuwendungsempfängers
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Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Interkommunales Projekt
- Nachweis eines konkreten Bedarfs
- Eigentum oder vertragliche Sicherung der Flächen
- Ansiedlung mehrerer gewerblicher Betriebe
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular
- Lageplan der Fläche
- Nachweis des Bedarfs und Zielsetzung
- Kosten- und Finanzierungsplan
- Gesellschaftsanteilsnachweis und Besicherungskonzept
Bewertungskriterien
- Nachweis eines konkreten Bedarfs
- Schaffung oder Sicherung von Dauerarbeitsplätzen
- Integration grüner Infrastruktur
- Interkommunale Kooperation
Beschreibung
Das Förderprogramm richtet sich an öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen in Hessen, die kommunale Investitionen zur Erschließung und Erweiterung von Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Umwandlung von Industrie-, Verkehrs- und Militärbrachen in nutzbare Konversionsflächen planen. Ziel ist die Schaffung neuer Flächen für mehrere gewerbliche oder industrielle Nutzer:innen, um nachhaltig Dauerarbeitsplätze zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu stärken. Gefördert werden insbesondere interkommunal ausgerichtete Projekte mit nachgewiesenem Bedarf und vertraglich oder eigentumsrechtlich gesicherten Flächen, die der Ansiedlung verschiedener Betriebe dienen. Besondere Berücksichtigung findet die Integration grüner Infrastruktur, zum Beispiel durch ökologische Ausgleichsmaßnahmen und naturnahe Regenrückhaltung.
Das Programm bietet einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Förderfähig sind Gutachten und Beratungsleistungen, Erschließungsstraßen inklusive Geh- und Radwege, Ausbau von Versorgungsleitungen, Sanierung vorhandener Infrastruktur sowie Abbruch-, Rückbau- und Altlastensanierungsmaßnahmen. Ausgeschlossen bleiben unter anderem Grunderwerbskosten, Bauleitplanung, Hausanschlüsse, Eigenleistungen der Antragstellenden sowie laufende Unterhalts- und Wartungskosten. Eine Antragstellung ist fortlaufend vor Vorhabensbeginn bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) möglich. Die Auswahl erfolgt anhand von Kriterien wie Bedarf, Dauerarbeitsplatzeffekten, Interkommunaler Kooperation und grüner Infrastruktur. Zur Antragsunterlage gehören neben dem ausgefüllten Formular ein Lageplan, Nachweise zur Bedarfsanalyse und Zielsetzung sowie ein detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan.
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