Zuschuss

European Digital Media Observatory Hubs

Förderaufruf zur Weiterentwicklung und Koordination von EDMO-Hubs gegen Desinformation in Europa. Anträge vom 04.11.2025 bis 03.03.2026 möglich.

Medien

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
04.11. - 03.03.2026 Noch 27 Tage
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Unternehmensgröße: Alle Unternehmensgrößen
Fördersumme: 6.000.000 €
Förderquote: 100%

Förderziel

Die Förderung unterstützt den Betrieb und die Weiterentwicklung einer Plattform für gemeinsame Aktivitäten zur Analyse und Bekämpfung von Desinformation in Europa. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Fact-Checkern, Forschenden und Medienkompetenz-Akteur:innen zu stärken, neuartige Technologien (z. B. KI und Deepfakes) einzusetzen, Medienkompetenz zu fördern und die gesellschaftliche Resilienz gegenüber Desinformation zu erhöhen.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalaufwendungen
  • Sachkosten
  • Reisekosten
  • Kosten für Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kosten für Software- und Plattformentwicklung

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Erwerb von Sachanlagen
  • Zinsen und Finanzkosten

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Bildungseinrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Konsortium aus mindestens 3 juristischen Personen aus 3 verschiedenen EU-Mitgliedstaaten
  • Erfüllung der finanziellen und operativen Kapazitätsanforderungen gemäß Abschnitt 7 des Call-Dokuments
  • Einhaltung der Regeln zur Rechtsfähigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektbeschreibung (Part B)
  2. Lebenslauf der Projektleitung
  3. Finanzierungsplan

Bewertungskriterien

  • Exzellenz des Projekts
  • Wirksamkeit und Impact der Maßnahmen
  • Qualität und Effizienz der Umsetzung

Beschreibung

Der Förderaufruf „European Digital Media Observatory Hubs“ zielt darauf ab, eine zentrale Plattform in der EU zur Analyse und Bekämpfung von Desinformation weiterzuentwickeln und zu koordinieren. Das Programm fördert den Betrieb und die Skalierung eines Netzwerks, das Fact-Checker:innen, Forschende und Medienkompetenz-Akteur:innen zusammenbringt. Im Fokus stehen dabei innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz und Deepfakes, umfassende Monitoring- und Debunking-Aktivitäten sowie zielgerichtete Medienkompetenz-Kampagnen. Durch diese kooperativen Maßnahmen soll die gesellschaftliche Resilienz gegenüber Falschinformationen gestärkt und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen nationalen und multinationalen Forschungshubs intensiviert werden. Gefördert werden zudem präventive Kommunikations- und Outreach-Aktionen, die vulnerable Gruppen und ein breites Publikum erreichen, um das Bewusstsein für Desinformation zu erhöhen und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu fördern.

Für die Antragstellung ist ein Konsortium aus mindestens drei juristischen Personen aus drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten erforderlich. Förderberechtigt sind Unternehmen aller Größen, gemeinnützige Organisationen, öffentliche und Bildungseinrichtungen. Die Frist für die Einreichung von Projektanträgen läuft vom 04. November 2025 bis zum 03. März 2026, 17:00 Uhr Brüsseler Zeit. Bei einer Förderquote von 100 % stehen bis zu 6 Mio. € für Personalaufwendungen, Sach- und Reisekosten sowie für die Entwicklung von Software und Kommunikationsmaßnahmen zur Verfügung. Ausgeschlossen sind Investitionen in Sachanlagen sowie Zinsen und Finanzkosten. Die Bewertung erfolgt anhand der Kriterien Exzellenz, Wirksamkeit und Impact sowie Qualität und Effizienz der Umsetzung. Erforderliche Unterlagen sind die Projektbeschreibung (Part B), der Lebenslauf der Projektleitung und ein detaillierter Finanzierungsplan.

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