Zuschuss

Förderung der Pfälzer Katholischen Kirchenschaffnei in Heidelberg – Kirchen-, Kapellen- und Pfarrhaussanierungen

Fortlaufende Zuschüsse für Sanierungen von Kirchen und Pfarrhäusern im ehemals kurpfälzischen Teil Badens (Taubertal bis vor Karlsruhe). Bis zu 50 % der anerkannten Kosten werden gefördert, Anträge können jederzeit gestellt werden.

Bauten und Denkmalschutz Kultur

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Baden-Württemberg
Förderquote: bis 50%
Nur für gemeinnützige Organisationen

Förderziel

Unterstützung der Baubedürfnisse örtlicher katholischer Rechtspersonen für Instandsetzung, Sanierung und Erhaltung von Kirchen, Kapellen und Pfarrhäusern im ehemals kurpfälzischen Teil Badens.

Förderfähige Ausgaben

  • Baumaßnahmen an Kirchen und Pfarrhäusern
  • Instandsetzungs- und Sanierungskosten

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Baumaßnahmen an Pfarrhäusern ohne pastorale Nutzung
  • Nachfinanzierungen über die erste Nachfinanzierung hinaus (außer bei historischer Baupflicht)

Antragsberechtigt

  • Gemeinnützige Organisationen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Kirchengemeinde oder örtliche katholische Rechtsperson im Fördergebiet
  • Positive baufachliche Prüfung durch Hauptabteilung 9 des Ordinariats Freiburg (bei genehmigungspflichtigen Bauvorhaben)
  • Einreichung des Antrags vor Baubeginn bzw. vor Erteilung der Genehmigung
  • Bei Förderanträgen über 50 000 € vorherige Rücksprache mit dem Referat Fördertätigkeit
  • Historische Rechtstitel schließen freiwillige Förderung aus

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Ausführliche Projektbeschreibung mit Baubeschreibung und Plänen
  2. Begründung der Notwendigkeit
  3. Zeitplan für die Baumaßnahme
  4. Kostenberechnung mit Finanzierungsvorschlag
  5. Nachweis der Genehmigung durch Hauptabteilung 9
  6. Angabe der gewünschten Zuschusshöhe
  7. Bilder und Schadensdokumentation (bei Anträgen an den Aufsichtsrat)

Bewertungskriterien

  • Herausragende pastorale Bedeutung
  • Kunstgeschichtliche Bedeutung
  • Historische Bedeutung

Beschreibung

Die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei in Heidelberg fördert seit 2006 die Instandsetzung, Sanierung und Erhaltung von Kirchen, Kapellen und Pfarrhäusern im ehemals kurpfälzischen Teil Badens (Taubertal bis vor Karlsruhe). Gemeinnützige Organisationen und öffentliche Einrichtungen, insbesondere Kirchengemeinden und örtliche katholische Rechtspersonen, können fortlaufend Zuschüsse beantragen. Gefördert werden bis zu 50 % der anerkannten Baukosten für bauliche Maßnahmen an sakral genutzten Gebäuden. Voraussetzung ist eine positive baufachliche Prüfung durch die Hauptabteilung 9 des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg, die fristgerechte Antragstellung vor Baubeginn beziehungsweise Genehmigung sowie, bei Anträgen über 50.000 €, eine vorherige Rücksprache mit dem Referat Fördertätigkeit und Stiftungskommunikation. Historische Rechtstitel schließen eine freiwillige Förderung aus, während herausragende pastorale, kunstgeschichtliche oder historische Bedeutung die Förderhöhe positiv beeinflussen kann.

Der Antrag erfordert eine ausführliche Projektbeschreibung mit Bauplänen, eine Begründung des Sanierungsbedarfs, einen Zeitplan sowie eine Kostenberechnung mit Finanzierungsvorschlag. Ergänzend sind bei größeren Vorhaben Bilder und Schadensdokumentation beizufügen. Entscheidungen werden laufend getroffen, bei Förderanträgen bis zum 31. März in der Sommersitzung und bis zum 30. September in der Wintersitzung des Aufsichtsrats. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt abhängig vom Baufortschritt in Teilbeträgen gegen Vorlage geeigneter Rechnungsnachweise. Nach Abschluss ist ein Verwendungsnachweis vorzulegen, andernfalls sind nicht korrekt verwendete Mittel zurückzuzahlen. Das Programm trägt dazu bei, das bauliche Erbe der ehemaligen Kurpfalz lebendig zu erhalten und stärkt die kulturelle Identität sowie die Infrastruktur katholischer Gemeinschaften in Baden-Württemberg.

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