Förderung für Projekte zur Anwendung von In silico-Methoden in der Medizin (e2Health)
Das BMFTR fördert interdisziplinäre Forschungsverbünde zur Entwicklung und Anwendung von In silico-Methoden in der Medizin mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen von bis zu 90.000 € in der Machbarkeitsphase (bis 10 Monate). Antragsfrist: 27.08.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel ist es, den Wissenstransfer computergestützter Simulationen in die klinische Praxis zu beschleunigen, indem innovative In silico-Methoden für medizinisch relevante Use Cases in interdisziplinären Verbünden entwickelt und erprobt werden.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Material
- Auftragsforschung
- Ausgaben für Patentanmeldungen
- Investitionen (Ausnahmefälle)
Nicht förderfähige Ausgaben
- Klinische Studien
- De-novo-Generierung biomedizinischer Daten
- Aufbau von Biomaterialsammlungen
- Neuentwicklung von Methoden und Technologien
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Staatliche oder staatlich anerkannte Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung
- Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
- Durchführung im interdisziplinären Forschungsverbund
- Betriebsstätte oder sonstige Einrichtung in Deutschland zum Auszahlungszeitpunkt
- Nachweis einschlägiger Vorarbeiten
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Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze (Mustervorlage DLR)
- Förmlicher Förderantrag (easy-Online)
- Detaillierte Vorhabenbeschreibung
- Detaillierter Finanzierungsplan
- Schriftliche Kooperationsvereinbarung (BMFTR-Vordruck 0110)
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt des Use Cases
- Relevanz für den klinischen Transfer
- Interdisziplinäre Verbundstruktur
- Vorhandenes Forschungsdatenmanagement
Beschreibung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt interdisziplinäre Forschungsverbünde bei der Entwicklung und Erprobung innovativer In silico-Methoden für medizinisch relevante Use Cases. Im Rahmen der Machbarkeitsphase werden nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 90.000 € pro Zuwendungsempfänger für eine Laufzeit von maximal zehn Monaten gewährt. Ziel ist es, den Wissenstransfer computergestützter Simulationen in die klinische Praxis zu beschleunigen und damit Patient:innen einen schnelleren, effizienteren und sichereren Zugang zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die in Deutschland eine Betriebsstätte unterhalten und kooperativ in einem interdisziplinären Verbund zusammenarbeiten.
Gefördert werden Ausgaben für Personalkosten, Material, Auftragsforschung, Patentanmeldungen und in Ausnahmefällen Investitionen, während klinische Studien, De-novo-Datengenerierung, Biomaterialsammlungen sowie die Neuentwicklung von Methoden ausgeschlossen sind. Neben dem Nachweis einschlägiger Vorarbeiten und einem Forschungsdatenmanagementplan sind eine schriftliche Kooperationsvereinbarung und die Eigenbeteiligung von Unternehmen an den Projektkosten Voraussetzung für den Zuschuss. Die Einreichung einer Projektskizze erfolgt bis spätestens 27.08.2026 elektronisch über das easy-Online-System. Nach positiver Bewertung in einem „Distributed Peer Review“ steht der Weg in eine anschließende Realisierungsphase offen, in der Projekte über bis zu drei Jahre weitergeführt werden können.
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