Förderung „Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung“
Förderung der vernetzten Grundlagenforschung im Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung mit Projektskizzenfrist bis 30.06.2026 und Vollantrag bis 03.01.2027.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel ist die Förderung vernetzter Grundlagenforschung und Lehre in den Atmosphärenwissenschaften durch deutsche Universitäten, Forschungsinstitute und den Deutschen Wetterdienst, um Innovationen in Wetter-, Klima- und Umweltservices zu beschleunigen und die Basis für operationelle Wetter- und Klimaservices zu stärken.
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Einreichung in englischer Sprache
- Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst
- Universitäre oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze
- Vollantrag
- gemeinsames Dachkonzept
Bewertungskriterien
- wissenschaftliche Begutachtung der Projektskizze und des Vollantrags
- Interview bei positiver Begutachtung
Beschreibung
Das Förderprogramm „Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung“ bietet bundesweit Zuschüsse zur vernetzten Grundlagenforschung und Aus- sowie Weiterbildung in den Atmosphärenwissenschaften. Bildungseinrichtungen und öffentliche Forschungsträger sind aufgerufen, in interdisziplinären Verbünden mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) innovative Konzepte für Wetter-, Klima- und Umweltservices zu entwickeln. Ziel ist die Beschleunigung neuer Erkenntnisse und Verfahren durch enge Kooperation deutscher Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitärer Institute. Über eine Projektdauer von bis zu 84 Monaten sollen in englischer Sprache eingereichte Vorhaben die operationelle Basis meteorologischer und klimatologischer Dienstleistungen stärken und so den societal impact relevanter Wissenschaftsleistungen erhöhen.
Gefördert werden Konsortien, die Kooperationen mit dem DWD nachweisen und Projekte in folgenden Kompetenzbereichen bearbeiten: Messdatenintegration, Datenassimilation, Modellentwicklung, Klimamonitoring sowie Informationsnutzung. Die Antragsstellung erfolgt zweistufig: bis zum 30.06.2026 wird eine Projektskizze eingereicht, der Vollantrag samt gemeinsamem Dachkonzept folgt bis zum 03.01.2027. Beide Phasen schließen eine wissenschaftliche Begutachtung ein, in der zweiten Stufe wird bei positiver Bewertung ein Interview durchgeführt. Erforderliche Unterlagen sind Projektskizze, Vollantrag und ein gemeinsames Dachkonzept, jeweils elektronisch einzureichen. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) stellt die Mittel bereit, fachliche Ansprechpartner:innen ist der Deutsche Wetterdienst. Mit diesem Programm entsteht eine nachhaltige Forschungsplattform, die Fachkompetenz, innovative Methoden und praxisnahe Ausbildung in der deutschen Wetterforschung miteinander vernetzt.
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