Förderung von Netzwerken, Kooperationen und regionaler Wertschöpfungsketten
Brandenburgweit offene, ELER-geförderte Richtlinie zur Stärkung praxisorientierter Netzwerke und Kooperationen in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft für ressourcen-, umwelt- und klimaschonende Landnutzung sowie regionale Wertschöpfungsketten. Laufende Antragstellung, Auswahltermine ab 23.02.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Die Förderung zielt auf die Initiierung, Weiterentwicklung und Koordinierung praxisorientierter Netzwerke, Kooperationen und regionaler Wertschöpfungsketten in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft ab. Gefördert wird die Erarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte, Strategien und Projekte, die zu einer ressourcen-, umwelt- und klimaschonenden bzw. klimaangepassten Landnutzung beitragen sowie die Verbesserung von Bio-Wertschöpfungsketten und regionaler Vermarktung.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Restkostenpauschale
- Sachkosten für Veranstaltungen
- Reisekosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Unternehmen in Schwierigkeiten
- Rückforderungsanordnungen
- ausschließliche Forschungsprojekte
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Vorlage einer projektbezogenen Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Partnern
- Nachweis eines Partners im Landnutzungsbereich
- Projektflächen in der Fördergebietskulisse des ländlichen Raums Brandenburg
- Ausschluss von Unternehmen in Schwierigkeiten und Rückforderungsanordnungen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Konzept-/Projektbeschreibung
- fachliche Stellungnahme des MLEUV
- Kooperationsvereinbarung
- Monatliche Erklärung Personalkosten bzw. Stundennachweise
- Projekt-Auswahlkriterien
Bewertungskriterien
- Konzeptqualität
- Zielklarheit und Relevanz
- Netzwerkzusammensetzung
- Verhältnismäßigkeit des Mitteleinsatzes
- Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit
Beschreibung
Die landesweit offene ELER-geförderte Fördermaßnahme in Brandenburg zielt darauf ab, praxisorientierte Netzwerke, Kooperationen und regionale Wertschöpfungsketten in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft nachhaltig zu stärken. Gefördert werden sowohl die Initiierung neuer als auch die Weiterentwicklung bestehender Verbünde aus Betrieben, öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen sowie natur-, umwelt- und verbraucherschutzorientierten Akteur:innen. Mit einer 100-prozentigen Zuschussquote und einer maximalen Projektdauer von 60 Monaten werden Kosten für Personal, Veranstaltungen, Reisen und eine pauschale Restkostenvergütung abgedeckt. Voraussetzung ist eine projektbezogene Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Partner:innen, der Nachweis entsprechender Projektflächen im ländlichen Raum Brandenburgs sowie die fachliche Stellungnahme des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV). Auswahlrunden finden fortlaufend statt, die ersten Termine sind der 23. Februar und der 23. März 2026.
Angestrebt wird die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, Strategien und Pilotprojekten, die eine ressourcen-, umwelt- und klimaschonende Landnutzung sowie klimaangepasste Anbausysteme fördern. Darüber hinaus stehen die Verbesserung regionaler Bio-Wertschöpfungsketten und eine differenzierte Vermarktung im Fokus. Die Projekte sollen Wissenstransfer, Öffentlichkeitsarbeit und Erfahrungsaustausch in Form von Netzwerktreffen, Fachveranstaltungen und Feldtagen ermöglichen und so praxisnahe Handlungsempfehlungen hervorbringen. Die Einsatzgebiete reichen von Agrarumweltmaßnahmen über Ökomodellregionen bis hin zur Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsketten für land-, forst- und biogene Produkte. Interessierte können ihre Konzepte kontinuierlich online über die Internetantragstellung Projektförderung der Investitionsbank des Landes Brandenburg einreichen und sich auf eine eng vernetzte Gemeinschaft freuen, die zukunftsweisende Lösungen für den ländlichen Raum erarbeitet.
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