Forschungsförderung der Stiftung Cura Placida – gezielte, individualisierte Krebstherapien bei Kindern
Die Stiftung Cura Placida fördert Forschungsvorhaben zur Entwicklung und Anwendung gezielter, individualisierter Krebstherapien und zur Verbesserung der Behandlung sowie Lebenssituation krebskranker Kinder.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von Forschungsprojekten zur Entwicklung und Anwendung gezielter individualisierter Heilverfahren (Curative Targeted Therapies) und schonender Behandlungsverfahren bei blut- und krebskranken Kindern sowie zur Vermeidung von Langzeitnebenwirkungen und zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener.
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt der Forschungsprojekte
- Relevanz für die Zielgruppe
- Wissenschaftliche Exzellenz
Beschreibung
Die Cura Placida – Children’s Cancer Research Foundation fördert bundesweit Forschungsvorhaben, die sich der Entwicklung und Anwendung gezielter, individualisierter Krebstherapien bei blut- und krebskranken Kindern widmen. Zielgerichtete Ansätze wie Präzisions- und Immuntherapien, Bioinformatik-basierte Systemmedizin, molekulare Diagnostik und neue schonende Behandlungsverfahren sollen einerseits die Wirksamkeit gegen Tumorzellen steigern, andererseits unerwünschte Langzeitnebenwirkungen minimieren. Mit einem unbefristeten Zuschussprogramm unterstützt die Stiftung Projekte, die sowohl die Basisforschung stärken als auch den Transfer innovativer Therapien in die klinische Praxis fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Vorhaben, die kostengünstige Lösungen für Länder mit eingeschränkter medizinischer Infrastruktur entwickeln und die Lebensqualität betroffener Kinder und Jugendlicher nachhaltig verbessern.
Förderberechtigt sind staatliche sowie gemeinnützige Bildungs- und Forschungseinrichtungen, die exzellente Projekte aus den Bereichen Wissenschaft, Gesundheit und Soziales einreichen. Im Auswahlprozess spielen Innovationsgehalt, Relevanz für die Zielgruppe und wissenschaftliche Exzellenz eine entscheidende Rolle. Erwartet werden interdisziplinäre Teams, die etwa Finanzierung, Laboranalysen, klinische Erprobung oder Bioinformatik kombinieren, um prädiktive Marker und maßgeschneiderte Therapieansätze zu validieren. Durch die kontinuierliche Vergabe von Zuschüssen trägt die Stiftung dazu bei, dass Pionierprojekte in der pädiatrischen Onkologie schnell realisierbar bleiben. Forscher:innen, die ambitionierte Konzepte zur Präzisionsmedizin oder zur Verbesserung der psychosozialen Begleitung junger Patient:innen verfolgen, finden in diesem Programm eine verlässliche Förderquelle.
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