Zuschuss

Forschungsförderung

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten zum Themenkreis hundgestützte Intervention und Assistenzhunde werden seit Ende 2024 gefördert. Bewerbungsstart Januar 2025.

Wissenschaft Gesundheit

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
01.01.2025
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)

Förderziel

Förderung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten zum Themenkreis Hundgestützte Intervention und/oder Assistenzhunde. Ziel ist, die Arbeit langfristig auf objektive, wissenschaftlich gesicherte Grundlagen zu stellen und damit Praxis, Öffentlichkeit und Gesetzgeber besser zu informieren.

Antragsberechtigt

  • Bildungseinrichtungen
  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Promotion oder wissenschaftliche Veröffentlichung zum Themenkreis Hundgestützte Intervention und/oder Assistenzhunde
  • Interdisziplinärer Ansatz aus relevanten akademischen Fachrichtungen

Bewertungskriterien

  • Interdisziplinarität des Forschungsvorhabens
  • Wissenschaftliche Qualität und Methodik
  • Praxisrelevanz und gesellschaftlicher Nutzen

Beschreibung

Die Kynos Stiftung „Hunde helfen Menschen“ vergibt seit Ende 2024 bundesweit Zuschüsse für wissenschaftliche Forschungsarbeiten im Bereich hundgestützte Intervention und Assistenzhunde. Gefördert werden Promotionen sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen aus interdisziplinären Fachbereichen wie Ethologie, Veterinärmedizin, Humanmedizin, Psychologie und Sozialwissenschaften. Ziel der Stiftung ist es, durch objektiv gesicherte Forschungsergebnisse die Praxisarbeit zu optimieren, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und die Grundlagen für eine fundierte Gesetzgebung zu schaffen. Das Bewerbungsverfahren startet im Januar 2025, genaue Fristen werden zeitnah bekanntgegeben. Als Fördervoraussetzungen gelten eine abgeschlossene Promotion oder eine wissenschaftliche Publikation zum Themenkreis sowie ein interdisziplinärer Ansatz. Bewerbungen werden durch ein Fachgremium nach Kriterien wie wissenschaftlicher Methodik, Interdisziplinarität und gesellschaftlichem Nutzen begutachtet und dem Vorstand mit einer Empfehlung vorgelegt.

Die Kynos Stiftung wurde 1998 von Dr. Dieter und Helga Fleig ins Leben gerufen und hat seither zahlreiche Assistenzhundprojekte unterstützt. Mit der Erweiterung des Förderspektrums um Forschungsprojekte setzt die Stiftung einen weiteren Schwerpunkt auf nachhaltige Wissensvermittlung und -vernetzung. Durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für ein bis zwei Projekte jährlich fördert sie nicht nur neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit und zum Wohlbefinden der Tiere, sondern auch deren frühzeitige Erkennung von Erkrankungsanzeichen wie Epilepsie oder Diabetes. Die Ergebnisse der geförderten Arbeiten sollen einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht und praxisnah aufbereitet werden, um langfristig einen Knotenpunkt für Forschung, Ausbildung und Inklusion zu etablieren.

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