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KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU) – Impulse für Innovation und Wachstum
Bundesweite Förderung von vorwettbewerblichen FuE-Projekten kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich Materialforschung. Einreichung von Projektskizzen jeweils zum 15. April und 15. Oktober möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Stärkung des Innovationspotenzials kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Materialforschung durch Förderzuschüsse für risikoreiche vorwettbewerbliche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte mit hohem Anwendungspotenzial.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Instrumente und Ausrüstung
- Auftragsforschung, Beratung und Dienstleistungen
- Material- und Betriebskosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Nahrungs-, Futter- und Genussmittel
- Kosmetika
- Batterietechnologie
- rein softwaretechnische Lösungen
Antragsberechtigt
- Unternehmen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
- Erfüllung der KMU-Definition der EU
- Mittelständische Unternehmen mit ≤ 1.000 Mitarbeitenden und ≤ 100 Mio. € Jahresumsatz
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze (easy-Online)
- Formblatt "Unternehmen in Schwierigkeiten"
- detaillierter Finanzierungsplan
- Projektbeschreibung
Bewertungskriterien
- fachlicher Bezug zur Fördermaßnahme
- Innovationshöhe des Lösungsansatzes
- Relevanz für Markt und TRL-Fortschritt
- Qualifikation der Partner
- Qualität des Verwertungsplans
Beschreibung
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU) fördert deutschlandweit risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie mittelständischer Betriebe bis 1.000 Mitarbeitende und 100 Mio. € Jahresumsatz. Ziel ist die Stärkung des Innovationspotenzials im Fachprogramm „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft“ (Mat2Twin). Gefördert werden Projekte zu Werkstoffinnovationen mit hohem Anwendungspotenzial, die digitale Abbildung von Material- und Produkteigenschaften, neue funktionale Eigenschaften, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit, bioinspirierte oder smart Materialien sowie Lösungen für Gesundheit und Lebensqualität adressieren. Einreichungen erfolgen zweistufig: Zunächst werden Projektskizzen bis zum 15. April und 15. Oktober online eingereicht, bewertet nach fachlichem Bezug, Innovationshöhe, Marktrelevanz, Partnerqualifikation und Verwertungsplan. Ausgewählte Skizzen werden zur formellen Antragstellung aufgefordert.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss mit einer Förderquote von 50 % bis 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (Personalkosten, Instrumente, Auftragsforschung, Material- und Betriebskosten). Projektlaufzeiten betragen regulär 24 Monate, in begründeten Fällen bis 36 Monate. Ausgeschlossen sind Ausgaben für Nahrungs-, Futter- und Genussmittel, Kosmetika, Batterietechnologie sowie rein softwaretechnische Lösungen. Gefördert werden Einzelvorhaben und Verbünde mit KMU und mittelständischen Partnern; assoziierte Großunternehmen sind willkommen. Der Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH betreut die Maßnahme im Auftrag des BMFTR. Interessierte Unternehmen reichen Projektskizzen über easy-Online ein und stellen ergänzend Formblatt „Unternehmen in Schwierigkeiten“, Finanzierungsplan und Projektbeschreibung bereit. Diese Initiative eröffnet KMU den Zugang zu hochspezialisierter Materialforschung und ebnet den Weg zu bahnbrechenden Innovationen.
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