MITsprache Sprachförderprogramm
Mehrjähriges, diagnosebasiertes Sprachförder- und Integrationsprogramm für sozial benachteiligte Kinder (4–8 Jahre) in Kitas und Grundschulen mit Material, Fortbildungen und Elternarbeit. Anträge jederzeit möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel des Programms ist es, sozial benachteiligten Kindern und insbesondere solchen mit Migrationshintergrund durch gezielte, mehrjährige Sprachförderung von der Kindertagesstätte bis zum Ende des zweiten Grundschuljahres den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, Schulabbrüche zu vermeiden und Chancengleichheit sowie Integration zu fördern.
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Kindertagesstätten und Grundschulen mit sozial benachteiligten Kindern
- Erhöhter Förderbedarf im Deutschen
Beschreibung
Das MITsprache Sprachförderprogramm der Stiftung Fairchance richtet sich an Bildungseinrichtungen und öffentliche Träger in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein. In Form eines mehrjährigen, diagnosebasierten Zuschusses werden sozial benachteiligte Kinder im Alter von vier bis acht Jahren – insbesondere mit Migrationshintergrund – in Kitas und Grundschulen gefördert. Ziel ist es, den Zugang zu Bildung zu erleichtern, Schulabbrüche zu vermeiden sowie Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Das Programm setzt auf kontinuierliche Sprachförderung von der Kindertagesstätte bis zum Ende des zweiten Grundschuljahres und bietet jederzeit antragsfähige Fördermöglichkeiten.
MITsprache vereint drei Bausteine: praxisnahes, forschungsbasiertes Fördermaterial für Kleingruppen (maximal sieben Kinder), praxisbegleitende Fortbildungen für Erzieher:innen und Lehrkräfte sowie sozialpädagogische Elternarbeit. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Innovationen wie eine Sprachstandserhebung, Sprachlern-App und E-Learning-Module zur nachhaltigen Qualifizierung der Fachkräfte. Alle teilnehmenden Einrichtungen profitieren von Fortbildungen, Coaching und begleitenden Materialien, die an das von der Universität Heidelberg entwickelte „Deutsch für den Schulstart“ anknüpfen. Antragstellende Kitas und Grundschulen mit nachgewiesenem erhöhtem Förderbedarf im Deutschen können jederzeit eine Förderung beantragen und so aktiv zur Integration und zum Bildungserfolg der Kinder beitragen.
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