Multi-Annual Work Programme 2025-2026
EU-Rail’s roadmap for 2025–2026: Integrated rail R&I on system architecture, traffic management, automated operation, asset and energy efficiency, freight services, regional lines, exploratory research, and deployment.
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Förderkriterien
Förderziel
Deliver a high-capacity, flexible, multi-modal, sustainable and reliable European railway network by eliminating interoperability barriers and providing solutions for full integration of traffic management, command, control and signalling systems, rolling stock, infrastructure and services.
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Mitgliedschaft in EU-Rail JU
- Konsortialbeitrag zu den Masterplan-Arbeitslinien
Bewertungskriterien
- Beitrag zum Zielbild eines integrierten Systems
- Innovationsgehalt
- Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit
Beschreibung
Die Multi-Annual Work Programme 2025–2026 von EU-Rail fördert Forschung und Innovation in den Bereichen integrierte Systemarchitektur, Verkehrsmanagement, automatisierter Betrieb, Asset- und Energieeffizienz, Güterverkehrsdienste, Regionalbahnen sowie explorative Forschung und Markteinführung. Ziel ist ein flexibles, umweltfreundliches, zuverlässiges und leistungsfähiges europäisches Eisenbahnsystem, das Barrieren zwischen Signalisierung, Fahrzeugen, Infrastruktur und Diensten abbaut. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen aus allen EU-Mitgliedstaaten können 100 % der Kosten über Projektdauern von bis zu 30 Monaten finanziert erhalten. Förderberechtigt sind Konsortien aus Infrastrukturbetreiber:innen, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Zulieferindustrie, Forschungseinrichtungen, Behörden und Normungsgremien. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in EU-Rail JU und ein Beitrag zu den Masterplan-Arbeitslinien. Die Ausschreibungen erfolgen in Einzel-Calls (2025–2026), unterteilt in Forschungs- und Innovation Actions (RIA/IA) zu je maximal 0,6 Mio. €, Koordinations- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) bis 0,7 Mio. € sowie Förderprogramme zur Kapazitätsausweitung (IA) mit bis zu 33 Mio. € Budget. Anträge werden nach Exzellenz, Impact und Umsetzbarkeit bewertet; Fristen liegen zwischen 1. Januar 2025 und 31. Dezember 2026, Einreichung über das EU Funding & Tenders Portal.
EU-Rail begleitet die Projekte mit systemischer Abstimmung und integriertem Architektur- und Migrationsmanagement. Die System-Pillar-Tasks entwickeln ein neues Betriebsmodell und eine modulare Systemarchitektur für TCMS, ERTMS/FRMCS, digitale Kupplung und Asset-Diagnostik. Die Innovation-Pillar-Flagships testen Lösungen für multimodale Verkehrssteuerung, automatisierte Zugführung (GoA2–4), digitales Asset-Management, grüne Energie-Systeme, digitale Güterprozesse, bahnorientierte Verkehrsdienste und disruptive Transportkonzepte. In Zusammenarbeit mit der EU-Agentur für Schienenverkehr und relevanten Standardisierungsgremien sorgt EU-Rail für abgestimmte Inputs in TSIs und Normen. Ein begleitender Deployment-Group-Gremienprozess stellt sicher, dass die erprobten Innovationen nach erfolgreicher Demonstration bis 2030 europaweit synchron eingeführt werden – mit dem Ziel, den Schienenverkehr zum Rückgrat des klimaneutralen Mobilitäts- und Güterverkehrs in Europa zu machen.
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