Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention
Wissenschaftliche Auszeichnung seit 2013 im Bereich Krankenhaushygiene und Infektionsprävention. Der alle zwei Jahre vergebene Robert-Koch-Preis ist mit 50.000 € dotiert und wird international ausgeschrieben.
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Förderkriterien
Förderziel
Verbesserung der Umsetzung krankenhaushygienischer Maßnahmen und Entwicklung neuer Strategien zur Therapie und Prävention nosokomialer Infektionen durch Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten und praxisorientierter Maßnahmen.
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Bildungseinrichtungen
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Internationale Ausschreibung
- Projekte zur Reduzierung nosokomialer Infektionen
- Projekte zur Bekämpfung multiresistenter Erreger
Bewertungskriterien
- Schaffung effizienter Organisationsstrukturen zur Erfassung und Überwachung von Krankenhausinfektionen
- Verbesserungen der Diagnostik, Typisierung und Epidemiologie der Erreger
- Entwicklung neuer therapeutischer Strategien inklusive Studien zum Mikrobiom
- Verbesserung der Prävention nosokomialer Infektionen und Bekämpfung antibiotikaresistenter Erreger
- Arbeiten und Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen durch multiresistente Erreger
Beschreibung
Angesichts der jährlich rund 500.000 nosokomialen Infektionen in deutschen Gesundheitseinrichtungen würdigt diese internationale Auszeichnung seit 2013 herausragende wissenschaftliche Arbeiten und praxisnahe Initiativen, die zur Optimierung krankenhaushygienischer Strukturen und zur Prävention multiresistenter Erreger beitragen. Alle zwei Jahre wird ein Preisgeld von 50.000 € vergeben, um die Entwicklung neuer diagnostischer, epidemiologischer und therapeutischer Konzepte zu fördern. Besonders honoriert werden Maßnahmen zur Etablierung effizienter Überwachungs- und Qualitätssicherungssysteme, innovative Studien zum Mikrobiom sowie Strategien zur Verringerung antibiotikaresistenter Infektionen, insbesondere im intensivmedizinischen Bereich.
Gefördert werden öffentliche und private Einrichtungen, Bildungsträger sowie Einzelpersonen aus Kliniken, Rehabilitationszentren und Forschungseinrichtungen, die Projekte zur Reduzierung nosokomialer Infektionen und zur Bekämpfung multiresistenter Keime realisiert haben. Die Auswahl richtet sich nach der Wirksamkeit organisatorischer Konzepte, der Verbesserung diagnostischer Verfahren und der praxisrelevanten Umsetzbarkeit der Ergebnisse. Durch die internationale Ausschreibung wird ein interdisziplinärer Austausch angeregt und ein wichtiger Impuls für neue Kooperationen gesetzt. Diese Auszeichnung dient nicht nur der Würdigung bereits erzielter Erfolge, sondern auch der Initialzündung vielversprechender Folgeprojekte in den Bereichen Gesundheit, Forschung & Innovation, Wissenschaft sowie Arbeit & Soziales.
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