Projekt Palliativarzt
Die Jona Viskorf Stiftung fördert seit Anfang 2016 mit jährlich 30.000 € eine Arztstelle im Palliativprojekt "Kleine Riesen" zur häuslichen palliativen Pflege krebskranker Kinder. Anträge jederzeit möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Finanzierung einer Arztstelle für palliative häusliche Pflege krebskranker Kinder inklusive Schmerztherapie, psychosozialer Betreuung und Rufbereitschaft.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten für die Arztstelle
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Betrieb eines palliativen häuslichen Pflegeprojekts für krebskranke Kinder
- Nachgewiesene Expertise in Schmerztherapie und psychosozialer Betreuung
Beschreibung
Projekt Palliativarzt ermöglicht die häusliche palliativen Versorgung krebskranker Kinder in ganz Deutschland. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2016 stellt die Jona Viskorf Stiftung jährlich 30.000 € bereit, um eine speziell qualifizierte Ärzt:innenstelle im Rahmen des Palliativprojekts „Kleine Riesen“ zu finanzieren. Das Angebot kombiniert medizinische Schmerztherapie mit psychosozialer Betreuung und gewährleistet eine ständige Rufbereitschaft. Dadurch werden betroffene Familien von den oftmals belastenden Klinikaufenthalten entlastet und kann in vertrauter Umgebung eine optimale Begleitung der „kleinen Patient:innen“ sichergestellt werden. Ziel ist es, die Lebensqualität schwer kranker Kinder zu stabilisieren und akute Symptome schnell zu lindern.
Die Förderung richtet sich ausschließlich an gemeinnützige Organisationen und öffentliche Einrichtungen, die bereits ein palliativen häuslichen Pflegeprojekt betreiben und über nachgewiesene Expertise in Schmerztherapie sowie psychosozialer Betreuung verfügen. Die Zuwendung deckt zu 100 % die Personalkosten für die Arztstelle und wird für die Dauer von 12 Monaten gewährt. Eine Antragsstellung ist ganzjährig möglich, wodurch eine kontinuierliche Fortführung der Versorgung gewährleistet wird. Die Stiftung legt besonderen Wert auf eine enge Zusammenarbeit zwischen medizinischem Fachpersonal und psychosozialen Fachkräften, um eine ganzheitliche Betreuung zu ermöglichen und den Kindern und ihren Familien in dieser herausfordernden Zeit umfassende Unterstützung zu bieten.
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