Projektförderung (globale & lokale Artenschutzprojekte) der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe
Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe fördert weltweit und regional Artenschutzprojekte für bedrohte Tierarten und deren Lebensräume, einschließlich Forschung, Monitoring, Wiederansiedlung und Umweltbildung.
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Förderkriterien
Förderziel
Die Stiftung unterstützt und (mit)finanziert weltweit sowie in der Region Baden-Württemberg Maßnahmen zum Schutz bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume. Gefördert werden Forschung und Monitoring, Wiederansiedlungsprogramme sowie Aufklärungs- und Umweltbildungsmaßnahmen.
Förderfähige Ausgaben
- Forschungs- und Monitoringkosten
- Ausstattung für Schutzmaßnahmen
- Personalaufwand
- Reisekosten vor Ort
- Umweltbildungs- und Aufklärungskampagnen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Allgemeine Verwaltungskosten
- Infrastrukturbau (z. B. Gebäudekosten)
- Rückwirkende Kosten
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Projekt muss dem Schutz bedrohter Tierarten oder Lebensräume dienen
- Nachweis über Gemeinnützigkeit oder öffentlicher Status
- Vorhandensein eines wissenschaftlich fundierten Konzepts (Forschung, Monitoring, Wiederansiedlung)
- Klare Zielsetzung und Erfolgskontrolle
- Projekte global oder in Baden-Württemberg
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Nachweis der Gemeinnützigkeit
- Lebensläufe der Projektleitung
- Zeitplan
Bewertungskriterien
- Relevanz für den Artenschutz
- Wissenschaftliche Qualität des Konzepts
- Nachhaltigkeit der Maßnahme
- Einbindung lokaler Gemeinschaften
Beschreibung
Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe fördert weltweit und in Baden-Württemberg Projekte zum Schutz bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume. Als Zuschussgeberin richtet sie sich an gemeinnützige Organisationen, Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen, die wissenschaftlich fundierte Konzepte für Forschung, Monitoring, Wiederansiedlung oder Umweltbildungsmaßnahmen vorlegen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Umwelt-/Naturschutz, Klimaschutz, Tierschutz, Forschung & Innovation sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Stiftung unterstützt kontinuierlich Projekte, die klare Zielsetzungen und Erfolgskontrollen nachweisen, und legt besonderen Wert auf die Einbindung lokaler Gemeinschaften und nachhaltige Wirkungen vor Ort. Beispiele geförderter Initiativen reichen von globalen Programmen zum Schutz von Humboldt-Pinguinen, Hyazintharas und Roten Pandas bis hin zu regionalen Wiederansiedlungsprojekten für Fischadler, Wiedehopf und Luchs in Baden-Württemberg.
Für eine Antragstellung sind eine detaillierte Projektbeschreibung, ein strukturierter Finanzierungsplan sowie Nachweise über Gemeinnützigkeit oder den öffentlichen Status erforderlich. Förderfähige Ausgaben umfassen Forschungs- und Monitoringkosten, Ausstattung für Schutzmaßnahmen, Personalaufwand, Reisekosten vor Ort sowie Umweltbildungs- und Aufklärungskampagnen. Nicht berücksichtigt werden allgemeine Verwaltungskosten, Infrastrukturinvestitionen oder rückwirkende Ausgaben. Die Auswahl erfolgt anhand der Relevanz für den Artenschutz, der wissenschaftlichen Qualität, der Nachhaltigkeit der Maßnahmen und der Beteiligung lokaler Akteur:innen. Anträge können fortlaufend eingereicht werden, sodass Projektträger:innen flexibel planen und rasch Unterstützung für den Erhalt bedrohter Arten und ihres Lebensraums erhalten.
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