Zuschuss

Regional Cable Hubs

Förderung zur Einrichtung regionaler Unterseekabel-Hubs in der EU zur Verbesserung von Erkennung, Informationsaustausch und Resilienz kritischer Infrastrukturen. Anträge von 28.10.2025 bis 31.03.2026 möglich.

Infrastruktur

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
28.10. - 31.03.2026
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Fördersumme: ca. 3 000 000 €
Förderquote: 100%

Förderziel

Unterstützung bei der schrittweisen Einrichtung von Regional Cable Hubs, jeweils pro Meeresbecken, zur Verbesserung der Bedrohungserkennung, des operativen Sicherheitsbetriebs und des Informationsaustauschs zum Schutz und zur Resilienz von Unterseekabeln als kritische Infrastruktur.

Förderfähige Ausgaben

  • Vorbereitende Aktivitäten für Aufbau und Betrieb der Hubs
  • Laufende Betriebs- und Personalkosten
  • Anschaffung von Infrastruktur, Tools und Services
  • Kapazitäten zur Bedrohungserkennung

Antragsberechtigt

  • Öffentliche Einrichtungen
  • Unternehmen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Teilnahme berechtigter Organisationen aus EU-Mitgliedstaaten
  • Einhaltung der Vorgaben aus Artikel 12 der Verordnung (EU) 2021/694 und NIS2-Richtlinie

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Standard application form (DEP)
  2. Ownership control declaration

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt des vorgeschlagenen Hub-Konzepts
  • Relevanz für die Sicherheit und Resilienz von Unterseekabeln
  • Kooperations- und Informationsaustauschmechanismen

Beschreibung

Diese Fördermaßnahme zielt darauf ab, in jedem EU-Meeresbecken regionale Unterseekabel-Hubs einzurichten, um die Erkennung von Bedrohungen und den operativen Sicherheitsbetrieb kritischer Infrastrukturen zu stärken. Öffentliche Einrichtungen und Unternehmen können einen Zuschuss von bis zu 100 % erhalten, um schrittweise Hubs aufzubauen, die als zentrale Plattformen für den Austausch hochsensibler Informationen und die Bündelung von Daten fungieren. Nationale Cybersecurity-Koordinierungszentren, zuständige Behörden (z. B. CSIRTs) sowie private Kabelbetreiber und weitere Stakeholder arbeiten gemeinsam an Mechanismen zur schnellen Verbreitung von Bedrohungsinformationen, zur Analyse von Sensordaten und gegebenenfalls zur Integration von Satelliten- oder Drohnenkapazitäten. Der Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Konzepte für Kooperation, Informationsaustausch und situative Überwachung, die das Sicherheitsniveau unterseeischer Kabel maßgeblich erhöhen.

Gefördert werden vorbereitende Aktivitäten, laufende Betriebs- und Personalkosten sowie die Anschaffung von Infrastruktur, Tools und Services zur Bedrohungserkennung. Die maximale Fördersumme beträgt rund 3 Mio. €, bei Anträgen von 28.10.2025 bis 31.03.2026 (17:00 Uhr Brüsseler Zeit). Teilnehmende Organisationen aus EU-Mitgliedstaaten müssen die Vorgaben des Artikels 12 der Verordnung (EU) 2021/694 sowie der NIS2-Richtlinie erfüllen und reichen neben dem Standardformular (DEP) eine Ownership Control Declaration ein. Bewerbungsvorschläge werden anhand des Innovationsgehalts, der Relevanz für Kabelresilienz sowie der Ausgestaltung von Kooperations- und Informationsaustauschmechanismen bewertet. Mit dieser Initiative wird ein wesentlicher Beitrag zum Schutz und zur Widerstandsfähigkeit der digitalen Konnektivität Europas geleistet.

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