Risk management, mitigation and contingency for ESFRI/ERIC and other world-class research infrastructures
Unterstützung pan-europäischer Spitzenforschungsinfrastrukturen (ESFRI, ERIC) bei der Entwicklung und Umsetzung robuster Risikomanagement-, Minderungs- und Notfallplänen. Einreichung bis 16.06.2026 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel des Programms ist es, europäische Spitzenforschungsinfrastrukturen in Bereichen wie Klima, Gesundheit und Sozialwissenschaften bei der Identifikation, Bewertung und Minderung kritischer Risiken sowie beim Aufbau von Notfallplänen zu unterstützen und die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit dieser Infrastrukturen langfristig zu sichern.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Sachkosten
- Reisekosten
- Subunternehmerkosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Anschaffung von Immobilien
- Rückwirkende Kosten
- Schuldenausgleich
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Bildungseinrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Teilnahme von mindestens drei unabhängigen Partnern aus EU-Mitgliedstaaten bzw. assoziierten Ländern
- Erfahrung in transnationalen Forschungs- und Innovationsprojekten
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Detaillierte Budgettabelle
- Lebensläufe der Projektverantwortlichen
- Nachweis der Organisationsstruktur
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt und Exzellenz des Projekts
- Erwartete Wirkung und Verwertungsansatz
- Qualität der Umsetzung und Risikomanagement
Beschreibung
Das Förderprogramm zielt darauf ab, pan-europäische Spitzenforschungsinfrastrukturen wie ESFRI- und ERIC-Konsortien sowie weitere erstklassige Forschungsinfrastrukturen in den Bereichen Klima, Gesundheit und Sozialwissenschaften dabei zu unterstützen, umfassende Risikomanagement-, Minderungs- und Notfallstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Öffentliche Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen mit nachgewiesener Erfahrung in transnationalen Forschungs- und Innovationsprojekten können Anträge einreichen. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit von mindestens drei unabhängigen Partner:innen aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern. Im Rahmen der Projekte werden personelle Ressourcen, Sach- und Reisekosten sowie Subunternehmerkosten zu 100 % gefördert; nicht gefördert sind rückwirkende Kosten, Schuldenausgleich und Immobilieninvestitionen. Pro Vorhaben können 1 000 000 € bis 4 000 000 € beantragt werden.
Das Programm trägt dazu bei, kritische Risiken wie Datenverlust, eingeschränkten Zugang zu Einrichtungen oder Versorgungsengpässe zu identifizieren, deren Auswirkungen über einzelne Infrastrukturen hinaus abzuschätzen und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung und Kontinuitätssicherung zu implementieren. Die Qualität der Projektumsetzung wird anhand von Exzellenz, Innovationsgehalt, Wirkungsperspektive und Risikomanagement bewertet. Antragstellende erstellen detaillierte Notfallpläne, tauschen Best Practices aus und entwickeln Leitlinien für Forschungssicherheit und Resilienz. Die Einreichungsfrist endet am 16. Juni 2026 (17:00 Uhr Brüsseler Zeit). Benötigte Unterlagen sind Projektbeschreibung, Budgettabelle, Lebensläufe der Projektverantwortlichen und Nachweis der Organisationsstruktur. Die Ergebnisse stärken die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit europäischer Forschungsinfrastrukturen langfristig und tragen zur weiteren Stärkung des Europäischen Forschungsraums bei.
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