Preis / Auszeichnung

Stipendium der Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum

Stipendium für Studierende (Bachelor, Master, Promotion) aller Fachrichtungen mit Abschlussarbeiten zum Thema Kampfmittelräumung. Leistungen umfassen Fachbetreuung, Büchergeld, Leihgeräte, Reisekosten und Tagungsteilnahmen.

Bildung Wissenschaft Umwelt-/Naturschutz

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Einfach
Region: Deutschland (bundesweit)

Förderziel

Förderung der wissenschaftlichen Forschung und Nachwuchsentwicklung im Bereich Kampfmittelräumung durch finanzielle und fachliche Unterstützung von Abschlussarbeiten.

Förderfähige Ausgaben

  • Büchergeld
  • Leihgeräte und Mietkosten für Messgeräte
  • Reisekosten für Mess- oder Recherchekampagnen
  • Teilnahmegebühren für Fachtagungen

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Immatrikulation in einem Bachelor-, Master- oder Promotionsstudiengang der genannten Fachrichtungen
  • Abschlussarbeit mit erkennbarem Bezug zur Kampfmittelräumung

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Vorstellung des Themas (max. 1 DIN A4 Seite)
  2. Motivationsschreiben
  3. Tabellarischer Lebenslauf mit Bild
  4. Angabe der geplanten Universität und Betreuer:in

Bewertungskriterien

  • Bezug zur Kampfmittelräumung
  • Wissenschaftliche Qualität der Abschlussarbeit

Beschreibung

Die Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum fördert mit einem bundesweit ausgeschriebenen Stipendium Studierende aller Fachrichtungen (insbesondere Geophysik, Geowissenschaften, Chemie, Physik, Biologie, Geografie, Archäologie und Geschichte) in der Abschlussphase (Bachelor, Master, Promotion), deren wissenschaftliche Arbeiten einen deutlichen Bezug zur Kampfmittelräumung aufweisen. Zielsetzung dieser Auszeichnung ist es, junge Wissenschaftler:innen fachlich sowie finanziell zu unterstützen und damit innovative Forschungsergebnisse zur sicheren Freilegung und Weiterentwicklung von Lebensräumen zu ermöglichen. Die Stiftung begleitet die Stipendiat:innen von der Themenfindung bis zur Publikation ihrer Abschlussarbeit und leistet so einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz sowie zur Bereitstellung schadensfreier Flächen für künftige Generationen.

Gefördert werden neben einer fachlichen Betreuung durch interne Expert:innen auch der Erwerb von Fachliteratur, die Anmietung und der Verleih von Messgeräten sowie Reisekosten für Feldkampagnen und Rechercheaufenthalte. Zudem erstattet die Stiftung die Teilnahmegebühren für relevante Fachtagungen und verfügt über ein eigenes Testfeld, das Versuchsreihen unter realistischen Bedingungen ermöglicht. Die kontinuierlich offenen Antragsmöglichkeiten setzen eine Immatrikulation im entsprechenden Studiengang sowie eine inhaltliche Ausrichtung der Abschlussarbeit auf die Kampfmittelräumung voraus. Die Auswahl erfolgt anhand der wissenschaftlichen Qualität der eingereichten Exposés und der konkreten Relevanz für die Kampfmittelbeseitigung. So entsteht eine lebendige Förderungskultur, die Fach- und Führungskräfte von morgen in einem spannenden, interdisziplinären Forschungsumfeld zusammenführt.

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