Preis / Auszeichnung

Ungethüm-Aesculap-Stipendium

Internationales Fellowship für Chirurg:innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zur Forschung und Fortbildung im Bereich Medizintechnik in Deutschland. Einreichungszeiträume jährlich 01.03.–30.04. und 01.09.–31.10.

Gesundheit

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Fördersumme: bis zu 25.000 €

Förderziel

Förderung von Auslandsaufenthalten internationaler Chirurg:innen zur Stärkung der Medizintechnik und zur Förderung des interkulturellen chirurgisch-wissenschaftlichen Austauschs in Deutschland.

Förderfähige Ausgaben

  • Lebenshaltungskosten und Unterkunft
  • Material- und Publikationskosten
  • Reisekosten
  • Steuern und Versicherungen

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Bezug zur Medizintechnik mit beruflichem Praxisnutzen und Zertifikat
  • Ärztliche Qualifikation in einem chirurgischen Fach mit 2–3 Jahren klinischer Forschungserfahrung
  • Eigenständige wissenschaftliche und chirurgische Tätigkeit
  • Angemessene Kommunikationsfähigkeit im Gastland

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Motivationsschreiben
  2. Lebenslauf
  3. Publikationsliste
  4. Programm und erwartete Ergebnisse
  5. Arbeitgeberreferenz
  6. Kooperationspartnerreferenz
  7. Kosten- und Finanzierungsplan

Bewertungskriterien

  • Erkennbarer Nutzen für die berufliche Praxis
  • Motivation und Zielbezug der Maßnahme
  • Nachvollziehbarer und kohärenter Kosten- und Finanzierungsplan

Beschreibung

Das Ungethüm-Aesculap-Stipendium der B. BRAUN-STIFTUNG richtet sich an international tätige Chirurg:innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die ihre Expertise im Bereich Medizintechnik in Deutschland vertiefen möchten. Ziel des Fellowships ist es, den interkulturellen fachwissenschaftlichen Austausch zu fördern und innovative medizinisch-technische Verfahren in der chirurgischen Praxis zu stärken. Pro Stipendium werden bis zu 25.000 € vergeben, die Lebenshaltungskosten, Unterkunft, Material- und Publikationskosten, Reisekosten sowie Steuern und Versicherungen abdecken. Die ausgewählten Stipendiat:innen absolvieren Forschungs- und Fortbildungsaufenthalte an deutschen Universitätskliniken und kooperieren dabei idealerweise mit ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten. Die Entscheidung über die Vergabe erfolgt auf Basis eines expert:innengeleiteten Auswahlverfahrens, bei dem der berufliche Nutzen, die Zielorientierung der Maßnahme sowie ein nachvollziehbarer Kosten- und Finanzierungsplan im Mittelpunkt stehen.

Gefördert werden Chirurg:innen mit mindestens zwei bis drei Jahren Erfahrung in klinischer Forschung in den Fachgebieten Allgemein- und Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Herz-Kreislauf-Chirurgie, Plastischer Chirurgie oder Thoraxchirurgie. Voraussetzungen sind eine nachgewiesene ärztliche Qualifikation, eigenständige wissenschaftliche und chirurgische Tätigkeit sowie angemessene Kommunikationsfähigkeiten im Gastland. Die Bewerbung erfordert ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf, eine Publikationsliste, ein Programm mit erwarteten Ergebnissen, Referenzen von Arbeitgeber:in und Kooperationspartner:in sowie einen detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan. Bewerbungszeiträume sind jährlich vom 1. März bis 30. April und vom 1. September bis 31. Oktober. Eine Rückmeldung über die Bewilligung erfolgt bis spätestens Juli bei Einreichung im Frühjahr bzw. Dezember bei Einreichung im Herbst.

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