Zuschuss

wir2 – Bindungstraining für Alleinerziehende

Wissenschaftlich evaluiertes Bindungstraining für Alleinerziehende mit Kindern bis 10 Jahre, bundesweit an zahlreichen Standorten. Institutionen und Kommunen können Kooperationspartner werden und werden zur eigenverantwortlichen Durchführung geschult.

Soziales Kinder und Jugendliche Gesundheit Beratung Bildung

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)

Förderziel

Reduktion psychischer Erkrankungen bei Alleinerziehenden, Stärkung der Empathie und Bindungsfähigkeit, Verbesserung elterlicher Kommunikations- und Bindungsfertigkeiten sowie Einübung sozialer Kompetenzen zur Stabilisierung der Eltern-Kind-Beziehung.

Antragsberechtigt

  • Öffentliche Einrichtungen
  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Interesse an einer Kooperation als lokale Institution oder Kommune
  • Bereitschaft zur Schulung und Qualifizierung der Gruppenleitungen

Beschreibung

Das wissenschaftlich evaluierte Bindungstraining für Alleinerziehende richtet sich an Mütter und Väter mit Kindern bis zehn Jahre und wird bundesweit an über 36 Standorten angeboten. Öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen können als Kooperationspartner:innen aktiv werden und erhalten eine umfassende Schulung zur eigenverantwortlichen Durchführung der Gruppenangebote. Die Förderung wird als Zuschuss vergeben und ist fortlaufend beantragbar, sodass lokale Institutionen und Kommunen jederzeit Interesse bekunden können, um das Angebot vor Ort zu implementieren. Das dreistufige Versorgungsmodell umfasst niedrigschwellige Online-Module, ambulante Gruppensitzungen über 20 Wochen sowie kompakte und stationäre Reha-Varianten.

Mit Blick auf die psychosoziale Gesundheit zielt das Training darauf ab, psychische Belastungen bei Alleinerziehenden zu reduzieren und die Empathie- sowie Bindungsfähigkeit zu stärken. Im Fokus stehen die Förderung elterlicher Kommunikationskompetenzen, die Trennung von Paarkonflikten und Elternrollen sowie die Einübung sozialer Fertigkeiten zur nachhaltigen Stabilisierung der Eltern-Kind-Beziehung. Besonders angesprochen sind Alleinerziehende und Getrennterziehende, die gezielte Unterstützung bei der Bewältigung ihres Familienalltags wünschen. Voraussetzungen für eine Förderung sind die Bereitschaft zur Qualifizierung von Gruppenleitungen sowie das Engagement, das Konzept eigenständig umzusetzen. Interessierte Institutionen erhalten alle notwendigen Materialien und methodischen Leitlinien, um das Programm erfolgreich in kommunalen oder gemeinnützigen Strukturen zu verankern.

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