Wissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen (Raiffeisen-Stiftung)
Unterstützung der Anfertigung wissenschaftlicher Gutachten und Stellungnahmen im Kontext ländlicher Genossenschaften mit aktuellem Problembezug. Formlose Anträge jederzeit möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Gefördert wird die Erstellung wissenschaftlicher Expertisen, Wirkungsanalysen, Rechtskommentare und Marktstrategien im Zusammenhang mit aktuellen Fragestellungen des ländlichen Genossenschaftswesens.
Förderfähige Ausgaben
- Personal- und Sachkosten im Zusammenhang mit der Gutachtenerstellung
- Reisekosten
- Methodik- und Analyseaufwand
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Bildungseinrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Antragsteller muss zur Geschäftsführung eines genossenschaftlichen Unternehmens oder Wissenschaftler an einer Fachhochschule, Universität bzw. sonstigen wissenschaftlichen Einrichtung sein
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Angaben zum Antragsteller
- Beschreibung des Vorhabens
- Methodik und Zeitplan
- Finanzplan
- Angaben zu weiteren Förderern (bei Teilförderung)
- Nachweis bisheriger Anträge bei anderen Förderinstitutionen
Bewertungskriterien
- Aktualität des Problembezugs
- Wissenschaftliche Qualität
- Nachhaltigkeitsbezug
- Relevanz für das Genossenschaftswesen
Beschreibung
Die Raiffeisen-Stiftung unterstützt mit diesem Förderangebot die Erstellung wissenschaftlicher Gutachten und Stellungnahmen zu aktuellen Fragestellungen im ländlichen Genossenschaftswesen. Gefördert werden Expertisen zu Politikvorschlägen, Wirkungsanalysen, Rechtskommentare und Marktstrategien, die unmittelbar an die Bedürfnisse von Unternehmen und Institutionen des genossenschaftlichen Verbundes anknüpfen. Antragsberechtigt sind Geschäftsführer:innen genossenschaftlicher Unternehmen sowie Wissenschaftler:innen an Fachhochschulen, Universitäten und sonstigen Forschungseinrichtungen. Die Förderung deckt Personal- und Sachkosten, Reisekosten sowie Aufwendungen für Methodik und Analyse ab und leistet einen Beitrag zur Stärkung nachhaltiger Entwicklungsziele und innovativer Lösungsansätze im ländlichen Raum.
Formlose Förderanträge können jederzeit in deutscher Sprache schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Erforderliche Unterlagen umfassen Angaben zum Antragstellenden, eine prägnante Beschreibung des Vorhabens mit Zeit- und Finanzplan, Methodikskizze und Nachweis etwaiger Teilfinanzierungen. Zudem ist darzulegen, inwiefern das Projekt einen Mehrwert für das Genossenschaftswesen bietet und welchen Beitrag es zu den Sustainable Development Goals leistet. Bewertungsschwerpunkte liegen auf der Aktualität des Problembezugs, wissenschaftlicher Qualität, Nachhaltigkeitsrelevanz und Praxisnähe. Nach erfolgreicher Vorprüfung durch den Vorstand erfolgt die Ausschreibung des Vorhabens, woraufhin zwei fachkundige Gutachter:innen aus Wissenschaft und Praxis eine Empfehlung für das Kuratorium aussprechen. Damit ermöglicht dieses Programm eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Politik, Wirtschaft und Genossenschaften im ländlichen Raum.
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