RAG-Stiftung (Essen)
Über den Fördergeber
Die RAG-Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Essen. Sie wurde 2007 im Zuge des Ausstiegs aus dem deutschen Steinkohlenbergbau gegründet. Aus den Erträgen ihrer breit diversifizierten Kapitalanlagen finanziert sie dauerhaft die sogenannten "Ewigkeitsaufgaben" des Nachbergbaus (Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen, Grundwasserreinigung) in den ehemaligen Revieren Ruhr, Saar und Ibbenbüren. Damit entlastet die RAG-Stiftung die öffentliche Hand und sichert ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Strukturen. Darüber hinaus fördert sie Bildung, Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlenbergbau und setzt zukunftsweisende Impulse für die Transformation der ehemaligen Bergbauregionen.
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Mission & Vision
Die RAG-Stiftung hat den Auftrag, die Verpflichtungen aus der Beendigung des deutschen Steinkohlenbergbaus sozialverträglich und ökologisch verantwortlich abzuwickeln. Durch eine ertrags- und risikodiversifizierte Anlagestrategie stellt sie die dauerhafte Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben sicher. Zusätzlich übernimmt sie gesellschaftliche Verantwortung, indem sie Bildungschancen verbessert, Forschung im Nachbergbau unterstützt und kulturelles Erbe in den ehemaligen Bergbauregionen fördert.
Zielgruppen
Die Förderaktivitäten der RAG-Stiftung richten sich an verschiedene Zielgruppen: Für die Ewigkeitsaufgaben an die Allgemeinheit und öffentliche Haushalte, die von den ökologischen Pflichten entlastet werden; in der Bildungsförderung an Kinder und Jugendliche, insbesondere aus nicht-akademischen Familien in den ehemaligen Bergbauregionen Ruhr, Saar und Ibbenbüren; in der Wissenschaftsförderung an Forschungseinrichtungen wie die Technische Hochschule Georg Agricola, das Forschungszentrum Nachbergbau und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum; und in der Kulturförderung an Veranstalter, Vereine und Institutionen, die bergmännische Werte, Traditionen und Industriearchitektur pflegen und vermitteln.