Sergej-Mawrizki-Stiftung

Private Stiftung

Über den Fördergeber

Die Sergej-Mawrizki-Stiftung wurde 1998 gemäß dem Testament der Russin Xenia Mawrizki gegründet und trägt den Namen ihres verstorbenen Sohnes Sergej. Sitz der gemeinnützigen Stiftung ist seit 2005 Berlin. Ziel ist der kulturelle Austausch zwischen Deutschland und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Die Stiftung fördert Projekte aller Sparten der Kunst und Kultur – von Lesungen über Musik-, Tanz- und Theateraufführungen bis zu Ausstellungen – und unterstützt seit 2004 das Internationale Literaturfestival Berlin. Neben finanzieller Förderung bietet sie kulturelle Beratung und verfügt über ein weit verzweigtes Netzwerk zu Museen, Galerien und Kulturzentren. In ihren eigenen Räumen in der Linienstraße 154 unterhält sie ein Lesungs- und Ausstellungsforum, einen Leseraum mit russischer Literatur und Tonträgern sowie einen GULAG-Gedenkraum im Museum der Stille.

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Mission & Vision

Die Sergej-Mawrizki-Stiftung setzt sich dafür ein, die historisch gewachsene kulturelle Verbundenheit zwischen Deutschland und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion lebendig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Durch finanzielle Förderung, Beratung und eigene Veranstaltungsräume schafft sie Plattformen für den künstlerischen Dialog und trägt so zu gegenseitigem Verständnis, Erinnerungskultur und demokratischem Wertebewusstsein bei – ganz im Sinne ihrer Stifterin Xenia Mawrizki.

Zielgruppen

Gefördert werden Einzelpersonen, Künstler:innen, Gruppen und Institutionen aus Deutschland sowie aus den ehemaligen Sowjetstaaten, die Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater und Kulturvermittlung planen. Die Zielgruppe besteht insbesondere aus Akteuren, die einen innovativen oder interkulturellen Ansatz verfolgen und den deutsch-russischen bzw. deutsch-sowjetischen Dialog in zeitgenössischen Formaten stärken möchten.