Stiftung zum Erhalt und zur Förderung des aramäischen Kulturerbes
Über den Fördergeber
Die Stiftung zum Erhalt und zur Förderung des Aramäischen Kulturerbes ist eine 2005 von in Deutschland lebenden Aramäern gegründete private Stiftung, die sich dem Schutz, Erhalt und der Wiederbelebung der aramäischen Sprache, Kultur und Tradition widmet. Ausgehend von der Sorge um das fortschreitende Verschwinden der aramäischen Kultur infolge der Diaspora verfolgt die Stiftung im Einklang mit den UNESCO-Richtlinien für kulturelle Vielfalt und immaterielles Kulturerbe ein breites Spektrum an Maßnahmen. Dazu zählen wissenschaftliche Projekte, Entwicklungshilfe im historischen Kernland Tur Abdin, Ausstellungen, Publikationen, Sprachkurse und politische Lobbyarbeit.
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Mission & Vision
Die Stiftung hat es sich zur Mission gemacht, das über zweitausendjährige aramäische Kulturerbe als identitätsstiftendes Sprach- und Kulturgut zu bewahren und in der Diaspora – insbesondere in Europa – wiederzubeleben. Durch Förderung von Bildungs- und Forschungsprojekten, Unterstützung von Kirchen und Klöstern im Tur Abdin sowie kulturpolitisches Engagement setzt sie sich dafür ein, Aramäisch als lebendige Sprache und kulturelle Tradition zu erhalten.
Zielgruppen
Die Förderangebote richten sich an die aramäische Diaspora in Deutschland und weltweit, an wissenschaftliche Einrichtungen und Studierende der Semitistik, an Kirchen und Klöster im Tur Abdin sowie an Gemeinden und Initiativen, die sich mit der Bewahrung, Vermittlung und Erforschung der aramäischen Sprache und Kultur befassen. Zudem wendet sich die Stiftung an politische Entscheidungsträger, Museen, Bildungsträger und die breite Öffentlichkeit, um das Bewusstsein für das bedrohte Kulturerbe zu schärfen.