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Countering and preventing radicalisation, extremism, hate speech and polarisation
EU-weite Förderung zur Erforschung und Entwicklung von Strategien, Methoden und Instrumenten zur Prävention und Bekämpfung von Radikalisierung, Extremismus, Hassrede und Polarisierung. Anträge bis 16.09.2025 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Entwicklung evidenzbasierter Strategien, methodischer und technologischer Lösungen sowie politischer Empfehlungen zur Stärkung demokratischer Resilienz gegen Radikalisierung, Extremismus, Hassrede und Polarisierung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Reisekosten
- Subunternehmerleistungen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Anschaffung von Immobilien
- Rückwirkende Kosten
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Unternehmen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Konsortialzusammensetzung aus min. drei unabhängigen Partnern aus drei EU-Ländern
- Fachliche Kompetenz im Bereich Social Sciences and Humanities
- Teilnahme privater und öffentlicher Akteure aus relevantem Sektor
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Lebensläufe der Schlüsselperson(en)
- Finanzierungsplan
- Ethik-Selbstauskunft
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt des Projekts
- Relevanz für die Zielgruppe
- Qualität und Effizienz der Umsetzung
Beschreibung
Die EU-Initiative zur Prävention von Radikalisierung, Extremismus, Hassrede und Polarisierung fördert transnationale Forschungsprojekte, die robuste, evidenzbasierte Gegenstrategien entwickeln. Im Zentrum stehen die Analyse von Online- und Offline-Dynamiken, die Analyse von Hassökosystemen sowie die Erforschung von Radikalisierungsfaktoren. Konsortien aus mindestens drei unabhängigen Partner:innen aus drei EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern tragen dazu bei, dass Methoden, Instrumente und Technologien zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung dieser Phänomene praxisnah erprobt werden. Dabei werden zivilgesellschaftliche Akteur:innen, Medienhäuser, Bildungseinrichtungen sowie private Plattformbetreiber:innen eng eingebunden, um Zugänge zu relevanten Daten zu sichern und wirksame Interventionen im digitalen Raum zu ermöglichen.
Ziel ist die Bereitstellung innovativer Handlungsleitfäden, Kommunikationsstrategien und Schulungsmaterialien, etwa zur Stärkung kritischer Medienkompetenz und zur Entwicklung partizipativer Lehrkonzepte. Politische Entscheidungsträger:innen erhalten Handlungsempfehlungen für Gesetzgebung und Regulierung, während Praktiker:innen in Schulen, Jugendzentren und Community-Organisationen praktische Konzepte für Workshops und Fortbildungen erhalten. Mit einer Projektlaufzeit von 36 Monaten werden Forschungs- und Demonstrationsvorhaben mit bis zu 3,5 Mio. EUR zu 100 % gefördert. Bewerbungen öffentlicher Einrichtungen, NPOs, Bildungseinrichtungen und Unternehmen mit Expertise in Sozialwissenschaften sind bis zum 16. September 2025 möglich; sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der demokratischen Resilienz in Europa.
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